Gesundheit A-Z
Lepra
Aussatzbakterielle Infektionskrankheit (Mykobakterium leprae), die zu Erkrankungen der Haut und der Nerven führt. Vor allem im Gesicht bilden sich Knoten und Verfärbungen, während der Befall der Nerven zu Lähmungen und Gefühlsstörungen führt. Infolge des Sensibilitätsverlustes, unbemerkter Verletzungen und langjährigen Fehlgebrauchs der Körperpartien entstehen oft schwere Verstümmelungen. Die Lepra tritt vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika auf und wird meist nur bei langfristigem Kontakt mit Leprakranken übertragen. Vom Zeitpunkt der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit vergehen oft Jahre. Die Behandlung der Lepra erfolgt medikamentös (Lepramittel). Auch eine Impfung mit abgeschwächten Leprabakterien ist heute möglich.
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