Gesundheit A-Z
Lepra
Aussatzbakterielle Infektionskrankheit (Mykobakterium leprae), die zu Erkrankungen der Haut und der Nerven führt. Vor allem im Gesicht bilden sich Knoten und Verfärbungen, während der Befall der Nerven zu Lähmungen und Gefühlsstörungen führt. Infolge des Sensibilitätsverlustes, unbemerkter Verletzungen und langjährigen Fehlgebrauchs der Körperpartien entstehen oft schwere Verstümmelungen. Die Lepra tritt vor allem in Afrika, Asien und Lateinamerika auf und wird meist nur bei langfristigem Kontakt mit Leprakranken übertragen. Vom Zeitpunkt der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit vergehen oft Jahre. Die Behandlung der Lepra erfolgt medikamentös (Lepramittel). Auch eine Impfung mit abgeschwächten Leprabakterien ist heute möglich.
Wissenschaft
Auf den Geschmack gekommen
Ernährung hinterlässt Spuren – in den Zellen, im Stoffwechsel und in den Organen. Besonders in Schwangerschaft und früher Kindheit zählt jeder Bissen. Zu viel Zucker kann dauerhaft schaden. von CLAUDIA CHRISTINE WOLF Stellen Sie sich vor, Sie frühstücken Milchfisch-Congee, einen taiwanesischen Reisbrei mit Meeresfrüchten. Oder...
Wissenschaft
Eine Frage der Ähre
Der Weizen ist die am weitesten verbreitete Nutzpflanze. Braucht es noch gezieltere Eingriffe in sein Genom, um auch in Zukunft die Weltbevölkerung zu ernähren?
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