Wissensbibliothek
Ist Wirtschaft nur ein großes Spiel?
Das kann man wohl nicht behaupten. Dennoch ist die sog. Spieltheorie aus der Wirtschaftswissenschaft seit geraumer Zeit nicht mehr wegzudenken.
Beispielsweise eignet sie sich zur Analyse eines Marktes mit wenigen großen Anbietern (Oligopol). Hier wird jede Aktion eines Anbieters (»Spielers«) entsprechende Gegenmaßnahmen der übrigen »Spieler« provozieren. Die Folgen etwa einer Preissenkung oder einer Werbeoffensive ähneln daher weniger einer Rechenaufgabe aus dem Mathematikunterricht – sie sind eher mit den Zügen eines Strategiespiels wie z. B. Schach zu vergleichen. 1994 erhielt als bislang einziger Deutscher Reinhard Selten (* 1930) den Nobelpreis, gemeinsam mit den US-Amerikanern John F. Nash (* 1928) und John C. Harsanyi (1920–2000) »für ihre grundlegende Analyse des Gleichgewichts in nicht-kooperativer Spieltheorie«.
Neuer Index bewertet Städte nach Gesundheitsfaktoren
Städte beeinflussen durch ihre Gestaltung die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Bewohner. Förderliche Faktoren sind beispielsweise viele Grünflächen, eine hohe Luftqualität und eine gute Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer. Wie verschiedene europäische Städte in dieser Hinsicht abschneiden, zeigt nun der „Healthy Urban...
Wasserstoff ist keine Lösung!
Auf Wasserstoff ruhen seit einigen Jahren große Hoffnungen für die Energiewende: Als Energieträger soll er die saisonalen Schwankungen in der Stromproduktion abfangen, die durch die zunehmende Nutzung von Solar- und Windenergie entstehen. Die Idee ist, dass man den überschüssigen Strom aus sonnen- und windreichen Phasen nutzt, um...