Wissensbibliothek

Ist Wirtschaft nur ein großes Spiel?

Das kann man wohl nicht behaupten. Dennoch ist die sog. Spieltheorie aus der Wirtschaftswissenschaft seit geraumer Zeit nicht mehr wegzudenken.

Beispielsweise eignet sie sich zur Analyse eines Marktes mit wenigen großen Anbietern (Oligopol). Hier wird jede Aktion eines Anbieters (»Spielers«) entsprechende Gegenmaßnahmen der übrigen »Spieler« provozieren. Die Folgen etwa einer Preissenkung oder einer Werbeoffensive ähneln daher weniger einer Rechenaufgabe aus dem Mathematikunterricht – sie sind eher mit den Zügen eines Strategiespiels wie z. B. Schach zu vergleichen. 1994 erhielt als bislang einziger Deutscher Reinhard Selten (* 1930) den Nobelpreis, gemeinsam mit den US-Amerikanern John F. Nash (* 1928) und John C. Harsanyi (1920–2000) »für ihre grundlegende Analyse des Gleichgewichts in nicht-kooperativer Spieltheorie«.

Wissenschaft

Das Inseluniversum

Die größte Entdeckung aller Zeiten: Wie ein paar Sterne vor 100 Jahren alles verändert haben. von RÜDIGER VAAS Harlow Shapley war eine Art zweiter Kopernikus; und er wäre vielleicht sogar ein dritter geworden, wenn er seine Meinung nicht irrtümlich und voreilig geändert hätte. Nikolaus Kopernikus hatte mit seinem ab 1509...

Herz, Gehirn
Wissenschaft

Mit Hirn und Herz

Über den Blutkreislauf und das Nervensystem stehen Herz und Gehirn miteinander in Verbindung. Ihr Zusammenspiel wird immer wichtiger beim Verständnis von Erkrankungen. von ALINA WOLF Mehr als jeder dritte Todesfall in Deutschland ließ sich 2023 auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückführen. Damit sind sie die häufigste...

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