Gesundheit A-Z
Höhenkrankheit
Krankheitserscheinungen, die durch Sauerstoffmangel beim Aufenthalt in großen Höhen ausgelöst werden. Erste Warnsymptome sind vermehrtes Schlafbedürfnis, Willensschwäche, Appetitlosigkeit, Schwindel, Erbrechen oder Kopfschmerzen. Im weiteren Verlauf kann sowohl ein vollkommen apathischem Verhalten als auch ein krankhafter Höhenwahn und Bewusstlosigkeit eintreten. Je nach Akklimatisation und Konstitution des Patienten ist das Krankheitsbild unterschiedlich stark ausgeprägt. In der Regel beginnen die Symptome ab einer Höhe von 2000 bis 4000 Metern. Ab 4000 Meter bis ca. 7000 Meter ist mit Blutdruckabfall, Muskelzuckungen und Atemnot bis hin zu Bewusstlosigkeit zu rechnen. Ab einer Höhe von ca. 7000 Meter ist der Sauerstoffgehalt der Luft so gering, dass die Gefahr schwerer Hirnschäden bis hin zum Höhentod besteht.
Wissenschaft
Gewitzte Gebäudehüllen
Fassaden sind inzwischen weit mehr als nur ein Schutz vor Wind und Wetter. Die Forscher statten sie mit immer mehr Aufgaben aus. von HARTMUT NETZ Wie die Fassade einem Gebäude zu einer klimapositiven Bilanz verhelfen kann, zeigt beispielhaft der Erweiterungsbau des Umweltbundesamts (UBA) in Dessau-Roßlau. Dreifach verglaste...
Wissenschaft
Sanfter Strom
Mit nichtinvasiven Hirnstimulationen lassen sich Patienten nach einem Schlaganfall Erfolg versprechend behandeln. Auch bei Depressionen kann das Verfahren zum Einsatz kommen. von CHRISTIAN JUNG Ein Schlaganfall verursacht viel Durcheinander im Gehirn. Ausgelöst durch einen schlagartig auftretenden Mangel an Sauerstoff, kommt es...