Gesundheit A-Z
Kallus
Callus, harte Haut, Schwiele, Gewebe, das sich an Knochen oder Haut bildet, vor allem nach Schädigung oder Überbeanspruchung. Bei der Heilung z. B. eines mit Ruhegips versorgten Knochenbruchs entwickelt sich zunächst Kallusgewebe, dann Geflechtknochen und schließlich Lamellenknochen. Als Callus luxurians bezeichnet man die überschießende Neubildung von Knochengewebe infolge unzureichender Ruhigstellung. Bei starker Beanspruchung der Haut bildet sich ebenfalls Kallus, z. B. als Schwiele an den Handflächen oder Fersen.
Wissenschaft
»Eine einzige Studie liefert selten Gewissheit«
Ernährungswissenschaftlerin Viktoria Mathies erklärt, wie Ernährungsstudien aufgebaut sind und welche Informationen sich aus ihnen gewinnen lassen. Das Gespräch führte CAROLIN SAGE Frau Mathies, welche Arten von Ernährungsstudien gibt es? Zum einen gibt es Beobachtungsstudien. Zu ihnen gehören Kohortenstudien, die in der Regel...
Wissenschaft
Fingerabdrücke im Blut
Forschende durchleuchten Blutproben mit Laserlicht und suchen darin nach frühen Hinweisen auf Erkrankungen wie Diabetes oder Lungenkrebs. von THOMAS BRANDSTETTER Blut ist komplex: Die Zusammensetzung der unzähligen verschiedenen Biomoleküle, die sich dort tummeln, birgt allerlei interessante Hinweise auf den aktuellen...
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