Wissensbibliothek
Gleicht der Schmetterlingsnachwuchs den Eltern?
Nein – das alte Sprichwort, nach dem Kinder immer nach ihren Eltern kommen, gilt bei Schmetterlingen (und auch Fröschen) anfangs nicht. Aus dem Ei eines Schmetterlings schlüpft eine flügellose Raupe mit vielen kleinen Stummelbeinen, die sich erst verpuppen muss, um zum sechsbeinigen Falter zu werden. Auch Kaulquappen, die Larven von Fröschen und Kröten, haben einen ganz anderen Körperbau als ausgewachsene Exemplare. Dieser als Metamorphose bezeichnete Umbau des Körpers vor dem Erwachsenwerden kommt u. a. auch beim Seeigel und parasitisch lebenden Würmern vor. Bei Heuschrecken und Libellen tritt eine unvollkommene Metamorphose auf, bei der sich die Larven allmählich zum ausgewachsenen Tier weiterentwickeln.
Elektronenwirbel im Graphen
In dem zweidimensionalen Kohlenstoffmaterial Graphen verhalten sich Elektronen anders als normal: Sie bewegen sich wie eine Flüssigkeit und können auch Wirbel bilden. Solche Elektronenwirbel im Graphen haben Physiker nun erstmals direkt sichtbar gemacht. Dies gelang ihnen mit Hilfe eines hochauflösenden Quanten-Magnetfeldsensors...
Fliegen im Magnetfeld
Wenn sich die Schwärme von Zugvögeln im Herbst auf den Weg zu ihren Winterquartieren machen, nutzen sie zur Orientierung einen inneren Kompass, der als Magnetsinn zu operieren scheint. Die Vögel verfügen über Magnetfeld-Rezeptoren, mit deren Hilfe sie den Neigungswinkel des Erdmagnetfeldes wahrnehmen können. Rotkehlchen haben...