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Kardioversion

Maßnahme zur Wiederherstellung eines normfrequenten Sinusrhythmus bei tachykarden Herzrhythmusstörungen (Tachykardie), entweder durch Medikamente (Antiarrhythmika) oder elektrisch. Bei der elektrischen Kardioversion wird über zwei großflächige Elektroden auf der Brustwand des Patienten Gleichstrom zwischen 50 und maximal 400 Joule aus Kondensatoren entladen. Dieser Stromstoß soll das Erregungszentrum kurzzeitig ausschalten, um die normale Erregung des Herzens vom Sinusknoten her wieder zu ermöglichen.
Illustration von stäbchenförmigen Bakterien
Wissenschaft

Millionen Tote infolge von Antibiotika-Resistenzen prognostiziert

Immer mehr Krankheitserreger sind resistent gegen Antibiotika. Bis zum Jahr 2050 könnten dadurch mehr als 39 Millionen Menschen weltweit an einer Infektion mit einem antibiotikaresistenten Erreger sterben, prognostizieren Forscher. Besonders gefährlich sind antibiotika-resistente Keime für ältere Menschen über 70 Jahren. Die...

Prothese
Wissenschaft

Amputation sorgt doch nicht für Neuverknüpfung im Gehirn

Unser Gehirn verfügt über eine neuronale Karte unseres Körpers, wobei verschiedene Regionen den unterschiedlichen Körperteilen entsprechen. Doch was geschieht mit dieser Karte, wenn wir eine Gliedmaße verlieren? Bisherige Theorien gingen davon aus, dass sich nach einer Amputation auch die Karte im Gehirn verändert. Der Bereich,...

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