Gesundheit A-Z

Vorhofflimmern

Herzflimmern
Herzrhythmusstörung mit schneller, ungeordneter Erregung der Vorhöfe, bei der keine regelmäßigen Kontraktionen der Vorhöfe, sondern nur noch schwache Flimmerbewegungen zu Stande kommen (mehr als 350 Kontraktionen pro Minute). Die Vorhoferregungen werden in unregelmäßiger Folge zu den Kammern übergeleitet, was zu einem unregelmäßigen Herzschlag führt (absolute Arrhythmie). Kann anfallsweise oder konstant auftreten. Permantes Vorhofflimmern kann zu Thrombenbildung in den Vorhöfen führen und stellt einen Risikofaktor für Embolien durch abgerissene und in den Kreislauf geschwemmte Blutgerinnsel dar. Ein Vorhofflimmern kann z. B. durch ein Sick-Sinus-Syndrom, eine Hyperthyreose oder eine Überdosierung mit Digitalis ausgelöst werden, aber auch ohne erkennbare Ursache auftreten. Therapie: Gabe von Antiarrhythmika oder elektrische Kardioversion. Bei chronischem Vorhofflimmern Antikoagulation, um einer Thrombenbildung vorzubeugen. Auch tachykarde Herzrhythmusstörung.
Metamaterialien, Licht
Wissenschaft

Umleitung für Licht und Lärm

Tarnkappen und Tarnmäntel gehören eigentlich ins Reich von Märchen und Science-Fiction-Geschichten. Doch mit sogenannten Metamaterialien lassen sie sich tatsächlich realisieren. Und die künstlich geschaffenen Werkstoffe ermöglichen noch mehr bizarre Effekte. von REINHARD BREUER Der Begriff „meta“ ist griechisch und bedeutet „...

Älteres Paar schaut gemeinsam auf einen Laptop im Wohnzimmer.
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Alt mit Superhirn

Manche 80-Jährigen haben ein Gedächtnis wie gesunde 50-Jährige. Forscher versuchen herauszufinden, warum die Super-Ager geistig so fit sind und welche Besonderheiten ihr Gehirn auszeichnet. von FRANK FRICK Medizinische Themen beeinflussen selten die Weltpolitik. Die COVID-19-Pandemie war eine Ausnahme. Eine weitere Ausnahme...

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