Lexikon
Kardioversiọn
[lateinisch]
Maßnahme zur Wiederherstellung des Sinusrhythmus bei bestimmten tachykarden Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern oder Vorhofflattern (Tachykardie), meist elektrisch, auch durch Medikamente (Antiarrhythmika). Bei der elektrischen Kardioversion wird mithilfe eines Defibrillators in Narkose ein Gleichstromimpuls EKG-überwacht in einer ganz bestimmten Phase der Erregungsbildung (R-Zacken-synchronisiert) abgegeben (andernfalls kann lebensbedrohliches Kammerflimmern ausgelöst werden); entweder extern über zwei großflächige Elektroden auf der Brustwand des Patienten oder intern über einen speziellen Elektrodenkatheter.
Wissenschaft
Kern mit Proton-Halo
Neue Messungen an einem exotischen Aluminium-Isotop deuten auf eine ungewöhnliche Struktur hin: Dort gibt es ein nur schwach gebundenes äußeres Proton. von DIRK EIDEMÜLLER Normalerweise stellt man sich Atomkerne als extrem dichte Zusammenballung von Protonen und Neutronen vor, die durch die starke Kernkraft zusammengehalten...
Wissenschaft
Tobias Erb
(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.
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