Lexikon

Snusrhythmus

Abk. SR, der normale, vom Sinusknoten ausgehende Herzrhythmus, der in Ruhe etwa 60 bis 100 Schläge pro Minute beträgt. Bei einem langsameren Rhythmus spricht man von Sinusbradykardie; tritt physiologisch im Schlaf und bei trainierten Sportlern auf, auch z. B. bei einer Behandlung mit Betarezeptorenblockern, bei Schilddrüsenunterfunktion oder Herzinfarkt (Frühstadium). Zu einem stark beschleunigten Herzrhythmus über 100 Schläge pro Minute (Sinustachykardie) kommt es physiologisch bei Kindern und Jugendlichen sowie bei körperlicher und seelischer Belastung. Als Krankheitssymptom tritt eine Sinustachykardie z. B. bei Vergiftungen, Schilddrüsenüberfunktion, Blutarmut, Fieber, Schock und bei vielen Herzerkrankungen auf. Krankhafte Abweichungen in der Entstehung oder Weiterleitung der Herzerregung machen sich als Herzrhythmusstörungen bemerkbar.
sciencebusters_NEU.jpg
Wissenschaft

Mistkäferkampf unterm Sternenhimmel

Wenn Sie noch einen Blick auf die Milchstraße werfen wollen, sollten Sie die langsam wieder länger werdenden Nächte im August nutzen. Denn bald wird nicht mehr viel von unserer Galaxis am Himmel zu sehen sein. Doch keine Sorge, sie verschwindet nicht für immer. Sie ist im Sommer nur wesentlich besser am Himmel zu sehen als […]...

Kiefer eines Höhlenbären
Wissenschaft

Wie sich das Bärengebiss entwickelt hat

Ob sich ein Säugetier üblicherweise von Pflanzen oder von Fleisch ernährt, erkennt man üblicherweise am Gebiss. Beispielsweise sind bei Pflanzenfressern die hintersten Backenzähne typischerweise größer als die vorderen; bei Fleischfressern ist es andersherum. Doch Bären weichen von diesem Muster ab. Bei ihnen ist meist der zweite...

Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon