Lexikon

Snusrhythmus

Abk. SR, der normale, vom Sinusknoten ausgehende Herzrhythmus, der in Ruhe etwa 60 bis 100 Schläge pro Minute beträgt. Bei einem langsameren Rhythmus spricht man von Sinusbradykardie; tritt physiologisch im Schlaf und bei trainierten Sportlern auf, auch z. B. bei einer Behandlung mit Betarezeptorenblockern, bei Schilddrüsenunterfunktion oder Herzinfarkt (Frühstadium). Zu einem stark beschleunigten Herzrhythmus über 100 Schläge pro Minute (Sinustachykardie) kommt es physiologisch bei Kindern und Jugendlichen sowie bei körperlicher und seelischer Belastung. Als Krankheitssymptom tritt eine Sinustachykardie z. B. bei Vergiftungen, Schilddrüsenüberfunktion, Blutarmut, Fieber, Schock und bei vielen Herzerkrankungen auf. Krankhafte Abweichungen in der Entstehung oder Weiterleitung der Herzerregung machen sich als Herzrhythmusstörungen bemerkbar.
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Sonnensystem, Kugel
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