Lexikon
Sịnusknoten
Nodus sinuatrialis; Sinuatrialknotenunabhängig arbeitender, körpereigener Schrittmacher des Herzens, der die regelmäßige Kontraktion des Herzens steuert. Er ist Teil des Erregungsleitungssystems des Herzens. Der Sinusknoten besteht aus einer 15 bis 30 Millimeter langen und zwei bis drei Millimeter breiten Ansammlung von erregungsbildenden Zellen im rechten Herzvorhof und arbeitet in Ruhe mit einer Frequenz von 60–80 Impulsen pro Minute. Bei einer Erkrankung des Sinusknotens können Herzrhythmusstörungen auftreten.
Wissenschaft
Elektrostimulation bringt den Darm in Schwung
Ist die Kommunikation zwischen Gehirn und Verdauungssystem gestört, kann es zu schwerwiegenden Magen-Darm-Problemen kommen. Dazu zählen gegensätzliche Symptombilder wie Verstopfung und Stuhlinkontinenz. In allen Fällen soll eine elektrische Stimulation der beteiligten Nerven Abhilfe schaffen. Unklar war allerdings bisher, welche...
Wissenschaft
Eine Leber aus Licht
Dreidimensionale virtuelle Darstellungen von inneren Organen helfen Chirurgen dabei, schwierige Operationen präzise zu planen und sicher zu bewerkstelligen. von TIM SCHRÖDER „Austherapiert“ hieß es für Antonia D. vor vier Jahren. Der Darmkrebs hatte gestreut und in ihrer Leber Metastasen gebildet – an Stellen, die kaum zu...