Wissensbibliothek
Warum schwankt der Wasserstand?
Flüsse führen nicht immer gleich viel Wasser mit sich, manche, die periodischen Flüsse, führen nur während oder nach der Regenzeit und die episodischen Flüsse nur nach starken Regenfällen viel Wasser. Die Wassermenge, die an einem Messpunkt in einer bestimmten Zeit ein Flussgebiet verlässt, nennt man Abfluss. Meist wird er in Liter oder Kubikmeter pro Sekunde gemessen. Der Abfluss unterliegt starken Schwankungen, die von Starkregen, Schneeschmelze, Trocken- oder Frostperioden herrühren. Wenn die Wasserspeicherkapazität des Bodens erschöpft ist, fließen große Wassermengen als Hochwasser ab. Bleiben die Niederschläge dagegen aus oder fallen als Schnee und ist die Verdunstung zudem sehr hoch, kommt es zu Niedrigwasser.
Wie Mutationen die Pferde zum Reittier machten
Pferde haben unsere Geschichte entscheidend geprägt: Ihre Domestizierung vor etwa 4500 Jahren bedeutete eine Revolution für die menschliche Mobilität, Landwirtschaft und Kriegsführung. Eine Analyse von uralten Pferdegenomen zeigt nun, welche Gene die wilden Pferde zahm und reitbar machten. Dabei spielten seltene, in den...
Eine eiskalte Gemeinschaft
Archäologische und biologische Forschungsergebnisse liefern neue Erkenntnisse über die frühe Entwicklung der Beziehung zwischen Menschen und domestizierten Rentieren. von BETTINA WURCHE Das samtig-weiche Maul des Rentiers berührt sanft meine ausgestreckte Hand – blitzschnell verschwinden die angebotenen „Leckerli“. Die Zähne des...