Daten der Weltgeschichte
1. 5. 1902
Frankreich
Der französische Illusionist und Erfinder des Trickfilms Georges Méliès, der in Paris das Zaubertheater „Robert Houdin“ betreibt, präsentiert der Öffentlichkeit den Film „Le voyage dans la lune“ („Die Reise zum Mond“). Die Uraufführung des 16 Minuten langen Sciencefiction-Streifens ist die Geburtsstunde des Spielfilms: Erstmals setzten berufsmäßige Schauspieler vor fantasiereichen Kulissen eine fiktive Handlung in Szene. Die hohen Einnahmen aus dem Verkauf der Filmkopien, die in großer Zahl auch in die USA gehen, ermöglichen die Eröffnung des ersten Dauerkinos, des „Electric“ in Los Angeles. Mit seiner Filmproduktionsgesellschaft „Star-Film“, die er 1896 als Erste der Welt gegründet hatte, produzierte Méliès bis 1913 etwa 500 Streifen.
Innovativer Zement soll Gebäude kühlen
Wenn die Sonne auf Gebäude scheint, heizen sich ihre Wände und Dächer auf und geben die Wärme nach innen und außen ab. Dadurch bilden sich städtische Wärmeinseln und der Energiebedarf für Klimaanlagen steigt. Ein neuartiger Zement soll Abhilfe schaffen: Weil er das Sonnenlicht streut, statt es zu absorbieren, bleibt er sogar...
Sind die Gedanken noch frei?
Wissenschaftler untersuchen, ob sich Gedanken mithilfe von Hirnaufnahmen auslesen lassen. von CHRISTIAN WOLF Was haben Facebooks Mark Zuckerberg und der Tesla-Unternehmer Elon Musk gemeinsam? Beide träumen den Traum vom Gedankenlesen. Facebook kaufte 2019 das Start-Up CTRL-Labs. Die Firma tüftelt an der Entwicklung einer...