Daten der Weltgeschichte

1. 5. 1902

Frankreich

Der französische Illusionist und Erfinder des Trickfilms Georges Méliès, der in Paris das Zaubertheater „Robert Houdin“ betreibt, präsentiert der Öffentlichkeit den Film „Le voyage dans la lune“ („Die Reise zum Mond“). Die Uraufführung des 16 Minuten langen Sciencefiction-Streifens ist die Geburtsstunde des Spielfilms: Erstmals setzten berufsmäßige Schauspieler vor fantasiereichen Kulissen eine fiktive Handlung in Szene. Die hohen Einnahmen aus dem Verkauf der Filmkopien, die in großer Zahl auch in die USA gehen, ermöglichen die Eröffnung des ersten Dauerkinos, des „Electric“ in Los Angeles. Mit seiner Filmproduktionsgesellschaft „Star-Film“, die er 1896 als Erste der Welt gegründet hatte, produzierte Méliès bis 1913 etwa 500 Streifen.

Wissenschaft

Das Kessler-Syndrom

Es tut mir sehr leid, aber Sie haben das Kessler-Syndrom.“ Wenn man so einen Satz hört, sollte man sich Sorgen machen. Allerdings nur, wenn man ein Planet ist. Denn das Kessler-Syndrom ist keine fiese Krankheit, die man sich als Mensch holen kann, sondern etwas, das dem erdnahen Weltraum zustoßen kann. In diesem Bereich...

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Wissenschaft

Zombies wanken durch die Wissenschaft

Eines ist Konsens in der Wissenschaftsgemeinde: Erweisen sich publizierte Ergebnisse als nicht haltbar, muss der betreffende Forschungsartikel zurückgezogen („retracted“) werden. Bis vor einem Vierteljahrhundert geschah dies nur selten – und wenn, dann fast nur wegen unabsichtlicher Fehler: etwa weil man festgestellt hatte, dass...

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