Wahrig Herkunftswörterbuch
halten
der Ausdruck geht über
mhd.
halten, ahd.
haltan auf germ.
*hald–a– „halten“ zurück; die weitere Herkunft ist ungewiss; ein Anschluss an die idg.
Wurzel *kel– „treiben“ scheint wahrscheinlich, da halten ursprünglich „das Vieh auf die Weide treiben, Vieh hüten“ bedeutete; auf der gleichen Wurzel beruhen auch griech.
kéllein „treiben“ und altind.
kalayati „trägt; treibt“; aus dem 15. Jh. stammen Bildungen wie Behälter
und Behältnis
, aus behalten
„bewahren, innehaben“; das auf mhd.
behalten, ahd.
bihaltan zurückgeht; Bildungen aus dem 17. Jh. sind Verhalten
„Benehmen“ als substantivierter Infinitiv und unterhalten
„die Existenz sichern; sich die Zeit vertreiben“, wahrscheinlich Lehnübertragung von frz.
entretenir; dazu wurde im 18. Jh. das Substantiv Unterhaltung
gebildet
Wissenschaft
Schleim-Fallschirme behindern Kohlenstoffablagerung
Ein bisher unbekanntes Phänomen könnte die Ablagerung von Kohlenstoff im Meer erheblich beeinflussen, berichten Forschende: Die Partikel des marinen Schnees aus organischen Partikeln sind in unsichtbaren Schleim gehüllt, der ihr Absinken auf den Meeresgrund deutlich ausbremst. Dies hat eine spezielle Tracking-Mikroskopier-Technik...
Wissenschaft
Abstürzende Satelliten schädigen Ozonschicht
Wenn alte Satelliten in der Erdatmosphäre verglühen, setzen sie unter anderem Aluminiumoxid-Nanopartikel frei. Diese lösen in der Ozonschicht Reaktionen aus, die das schützende Ozon abbauen. Angesichts der rapide wachsenden Zahl neuer Satelliten durch Internet-Satelliten haben Forschende nun die Auswirkungen quantifiziert....