Wahrig Herkunftswörterbuch

halten

der Ausdruck geht über
mhd.
halten,
ahd.
haltan auf
germ.
*hald–a– „halten“ zurück; die weitere Herkunft ist ungewiss; ein Anschluss an die
idg.
Wurzel *kel– „treiben“ scheint wahrscheinlich, da halten ursprünglich „das Vieh auf die Weide treiben, Vieh hüten“ bedeutete; auf der gleichen Wurzel beruhen auch
griech.
kéllein „treiben“ und
altind.
kalayati „trägt; treibt“; aus dem 15. Jh. stammen Bildungen wie
Behälter
und
Behältnis
, aus
behalten
„bewahren, innehaben“; das auf
mhd.
behalten,
ahd.
bihaltan zurückgeht; Bildungen aus dem 17. Jh. sind
Verhalten
„Benehmen“ als substantivierter Infinitiv und
unterhalten
„die Existenz sichern; sich die Zeit vertreiben“, wahrscheinlich Lehnübertragung von
frz.
entretenir; dazu wurde im 18. Jh. das Substantiv
Unterhaltung
gebildet
Gehirn
Wissenschaft

Auf der Stresswelle

  Was mit wenigen Hormonmolekülen im Hypothalamus beginnt, vervielfacht sich zu einer Cortisol-Flut, die unseren Körper überschwemmt. von SIGRID MÄRZ Mit gerade einmal vier Gramm ist der Hypothalamus ein Leichtgewicht, vor allem im Vergleich zum Gehirn insgesamt, das es auf etwa 1,4 Kilogramm bringt. Und dennoch enthält dieser...

Handy, Ladengerät
Wissenschaft

Blitzschnell aufgeladen

Durch eine neue Materialklasse lässt sich das Nachladen von Akkus enorm beschleunigen. von DIRK EIDEMÜLLER Jeder kennt das Problem: Der Handy-Akku ist leer und man hat kaum noch Zeit, bevor man aus dem Haus muss. Doch das könnte in ein paar Jahren schon Geschichte sein: Eine neue Technik verspricht, den Akku minutenschnell mit...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon