Wahrig Herkunftswörterbuch
halten
der Ausdruck geht über
mhd.
halten, ahd.
haltan auf germ.
*hald–a– „halten“ zurück; die weitere Herkunft ist ungewiss; ein Anschluss an die idg.
Wurzel *kel– „treiben“ scheint wahrscheinlich, da halten ursprünglich „das Vieh auf die Weide treiben, Vieh hüten“ bedeutete; auf der gleichen Wurzel beruhen auch griech.
kéllein „treiben“ und altind.
kalayati „trägt; treibt“; aus dem 15. Jh. stammen Bildungen wie Behälter
und Behältnis
, aus behalten
„bewahren, innehaben“; das auf mhd.
behalten, ahd.
bihaltan zurückgeht; Bildungen aus dem 17. Jh. sind Verhalten
„Benehmen“ als substantivierter Infinitiv und unterhalten
„die Existenz sichern; sich die Zeit vertreiben“, wahrscheinlich Lehnübertragung von frz.
entretenir; dazu wurde im 18. Jh. das Substantiv Unterhaltung
gebildet
Wissenschaft
Augen im All, Nasen an den Bäumen
Waldbrände häufen sich weltweit. Und die Forscher erwarten, dass sich der Trend fortsetzen wird. Doch sie haben auch neue Techniken im Köcher, um Schäden durch die Feuer einzudämmen – und setzen dabei vor allem auf eine möglichst frühzeitige Erkennung der Flammen. von RALF BUTSCHER Wer im Sommer 2023 in den Straßenschluchten von...
Wissenschaft
Schwarzes Loch Wissenschaftsgeschichte
Während in Deutschland viele Tausend Lehrstühle für Kunstgeschichte besetzt sind, kann man die Zahl der Wissenschaftshistoriker gefühlt an den Fingern seiner Hände abzählen. Wissenschaftsgeschichte ist ein Schwarzes Loch in der hiesigen Kultur, das man bei vielen Gelegenheiten dadurch zu stopfen versucht, dass man ab und zu etwas...