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Was zeichnet Mandarinen aus?
Das Charakteristische von Mandarinen lässt sich am besten anhand eines Vergleichs mit anderen Zitrusfrüchten, vor allem Orangen, aufzeigen. Mandarinen (Citrus reticulata) wachsen an kleinen, dornigen Bäumen mit weidenartig herabhängenden Zweigen. Die Früchte sind kleiner als Apfelsinen, reifen im Allgemeinen früher und lassen sich leichter schälen. Ihr sehr süßes Fruchtfleisch enthält weniger Säuren als das der Orangen, aber mehr Mineralstoffe. Anders als die meisten anderen Zitrusfrüchte, kann man Mandarinen nicht lange reif am Baum hängen lassen und auch ihre Lagerfähigkeit ist auf nur sechs Wochen beschränkt. Um den Bedarf über Monate hinweg decken zu können, wurden Sorten gezüchtet, die zu unterschiedlichen Zeiten reifen. Die Früchte der ursprünglichen Art Citrus reticulata – die auch unter dem bezeichnenden Namen Citrus deliciosa geführt wird – haben zwar viele Kerne, dafür aber ein unvergleichliches Aroma, das von keiner der Hochzuchtsorten erreicht wird.
Übrigens: Clementinen und Satsumas sind nichts anderes als die kernlosen Varianten der Mandarinen. Die kleinsten Früchte, die vor allem als Konservenobst angeboten werden, sind die Tangerinen.
Flugzeugtreibstoff aus Müll?
Nachhaltige Flugzeugtreibstoffe sind bislang meist teuer und basieren oft auf begrenzten Ressourcen. Werden dagegen städtische Abfälle nicht einfach verbrannt, sondern zu alternativem Kerosin verarbeitet, könnte das gleich zwei Probleme auf einmal lösen: Die Entsorgung wäre gesichert und die Luftfahrt würde umweltfreundlicher....
Nanopartikel verstärken desinfizierende Wirkung von Essig
Seit Jahrhunderten gilt Essig als Hausmittel für die Versorgung von Wunden. Die Säure schafft ungünstige Lebensbedingungen für Bakterien und kann dadurch Wundinfektionen bekämpfen. Eine Studie zeigt nun, wie sich diese Wirkung durch Nanopartikel verstärken lässt: Kombinierten die Forschenden schwache Essigsäure mit Nanopartikeln...