Lexikon
Vorhofflimmern
häufigste Herzrhythmusstörung mit schneller, ungeordneter Erregung der Vorhöfe, bei der keine regelmäßigen Kontraktionen der Vorhöfe, sondern nur noch schwache Flimmerbewegungen zustande kommen (350–600 Kontraktionen pro Minute). Die Vorhoferregungen werden in unregelmäßiger Folge zu den Kammern übergeleitet, was zu einem unregelmäßigen Herzschlag führt. Kann vorübergehend oder dauerhaft (permanent) auftreten. Häufig wird es gar nicht bemerkt, vielfach kommt es aber zu Symptomen wie Herzrasen, Unruhe oder Leistungsschwäche. Außerdem ist Vorhofflimmern ein Risikofaktor für Schlaganfall, da es zu Thrombenbildung in den Vorhöfen führen kann, und abgerissene Blutgerinnsel Embolien auslösen können. Vorhofflimmern kann ohne erkennbare Ursache auftreten, häufig leiden Betroffene aber an einer koronaren Herzkrankheit, an Bluthochdruck, einer Herzmuskelerkrankung oder an Schilddrüsenüberfunktion. Behandlung durch medikamentöse oder elektrische Kardioversion. Bei chronischem Vorhofflimmern medikamentöse Senkung der Herzfrequenz oder evtl. Verödung (Ablation) von Teilen der Herzinnenhaut mittels Herzkatheter.
Wissenschaft
Spechte grunzen beim Aufschlag wie Tennisspieler
Spechte hämmern mit enormer Wucht auf Holz ein. Als Werkzeug dient ihnen dabei aber nicht nur ihr Schnabel, sondern der ganze Körper, wie Forschende herausgefunden haben. Demnach spannen die Vögel zahlreiche Muskeln in ihrem ganzen Körper an, um sich zu stabilisieren, und verwandeln sich so in einen lebenden Hammer. Gleichzeitig...
Wissenschaft
Wann Dinos warmblütig wurden
Auch einige Vertreter der Dinosaurier konnten wohl schon ihre Körpertemperatur regulieren und vererbten diese Fähigkeit an die Vögel. Wann es zu dieser bahnbrechenden Entwicklung gekommen sein könnte, beleuchtet nun eine Studie. Demnach könnten zwei Gruppen der Dinosaurier vor etwa 180 Millionen Jahren die Warmblütigkeit...