Lexikon

implantierbarer Kardioverter-Defibrilltor

Abkürzung ICD
medizinisches Gerät, das zur Unterbrechung wiederkehrender, lebensbedrohlicher, sehr schneller Herzrhythmusstörungen wie Kammertachykardien oder Kammerflimmern implantiert wird. Es besteht aus einem kleinen Steueraggregat, das unter dem Brustmuskel sitzt, und einer dauerhaft in der rechten Herzkammer platzierten Elektrode, die die Herzfrequenz überwacht. Bei entsprechender Rhythmusstörung wird ein starker elektrischer Impuls abgegeben und so eine Defibrillation oder Kardioversion ausgelöst. Ein ICD hat meist auch eine Schrittmacherfunktion, die das Herz bei zu langsamem Schlagrhythmus stimuliert.
Wissenschaft

Einzelgänger-Planeten auf der Spur

Sie besitzen planetenähnliche Masse, sind aber nicht an einen Stern gebunden: Das Webb-Teleskop hat sechs neue „Rogue”-Planeten in einem galaktischen Nebel aufgespürt, die Hinweise auf mögliche Bildungsprozesse dieser mysteriösen Einzelgänger-Planeten liefern. Es zeichnet sich demnach ab, dass Himmelskörper, die fünfmal größer...

KI-Fehlerverhalten
Wissenschaft

Feintuning kann KI-Fehlverhalten fördern

Große KI-Sprachmodelle wie ChatGPT sind normalerweise so programmiert, dass sie unethische und gefährliche Antworten vermeiden. Werden sie allerdings dazu gebracht, bei eng umgrenzten Aufgaben gegen ihre Werterichtlinien zu verstoßen, übertragen sie das Fehlverhalten auch auf ganz andere Bereiche. Eine Studie zeigt: Wird eine KI...

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