Lexikon
implantierbarer Kardioverter-Defibrillạtor
Abkürzung ICDmedizinisches Gerät, das zur Unterbrechung wiederkehrender, lebensbedrohlicher, sehr schneller Herzrhythmusstörungen wie Kammertachykardien oder Kammerflimmern implantiert wird. Es besteht aus einem kleinen Steueraggregat, das unter dem Brustmuskel sitzt, und einer dauerhaft in der rechten Herzkammer platzierten Elektrode, die die Herzfrequenz überwacht. Bei entsprechender Rhythmusstörung wird ein starker elektrischer Impuls abgegeben und so eine Defibrillation oder Kardioversion ausgelöst. Ein ICD hat meist auch eine Schrittmacherfunktion, die das Herz bei zu langsamem Schlagrhythmus stimuliert.
Wissenschaft
Künstliches Gewebe
Forscher können defekte Zellen des menschlichen Körpers bald durch Zellen aus dem Labor ersetzen. In Studien wird die Verträglichkeit der Therapie derzeit weltweit bei Patienten mit 34 unterschiedlichen Erkrankungen getestet. von RAINER KURLEMANN Die Revolution in der Medizin hat begonnen, aber noch sind es wenige, die von den...
Wissenschaft
Unscharf, aber stabil
Wie Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation die Quantenwelt erklärt. von RÜDIGER VAAS Es gibt auf der Welt echten Zufall – eine objektive Unbestimmtheit, nicht nur eine subjektive Unkenntnis“, bringt der Physiker Helmut Fink die vielleicht tiefgreifendste Schlussfolgerung aus der revolutionären Quantenphysik auf den Punkt. „...