Gesundheit A-Z

Kawasaki-Krankheit

Kawasaki-Syndrom
eine Autoimmunkrankheit mit akuter Gefäßentzündung unter Einbeziehung mehrerer Organe und hohem Fieber. Die Kawasaki-Krankheit kommt bei Kleinkindern vor allem in Japan, zunehmend aber auch in Europa vor. Im Vordergrund stehen eine nicht eitrige Konjunktivitis, eine Stomatitis, ein Hautexanthem und Lymphknotenschwellungen, selten sind auch die Herzkranzgefäße betroffen mit resultierenden Herzrhythmusstörungen und evtl. einem Herzinfarkt. Die Diagnose wird über den Nachweis von Autoantikörpern (cANCA, AntiNeutrophile Cytoplasmatic Autoantibodys) gestellt. Die Behandlung umfasst die Hemmung der Blutplättchenfunktion durch Thrombozytenaggregationshemmer, z. B. Acetylsalicylsäure, und die Gabe von intravenösen Immunglobulinen (IVIG).
Spinnenseide-Faden
Wissenschaft

Warum werden Spinnenfäden durch Dehnung stärker?

Wenn Spinnen ihre Netze spinnen, ziehen sie mit ihren Hinterbeinen Seidenfäden aus ihren Spinndüsen. Dieses Ziehen ist löst nicht nur die Seide, sondern stärkt auch die Seidenfasern und führt so zu einem stabileren Netz. Nun haben Forschende herausgefunden, weshalb dieser Dehnungsprozess von so großer Bedeutung ist: Durch das...

Juptier, Sonnensystem, Meteoriten
Wissenschaft

Die große Lücke

Meteoriten sind Archive der Vergangenheit. Neue Untersuchungen an ihnen legen nahe: Die Entstehung des Riesenplaneten Jupiter sorgte für die Trennung des Sonnensystems in einen inneren und einen äußeren Bezirk. von THOMAS BÜHRKE Im Dezember 2020 landete in der australischen Wüste eine diskusförmige Kapsel an einem Fallschirm. Sie...

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