Gesundheit A-Z
Kawasaki-Krankheit
Kawasaki-Syndromeine Autoimmunkrankheit mit akuter Gefäßentzündung unter Einbeziehung mehrerer Organe und hohem Fieber. Die Kawasaki-Krankheit kommt bei Kleinkindern vor allem in Japan, zunehmend aber auch in Europa vor. Im Vordergrund stehen eine nicht eitrige Konjunktivitis, eine Stomatitis, ein Hautexanthem und Lymphknotenschwellungen, selten sind auch die Herzkranzgefäße betroffen mit resultierenden Herzrhythmusstörungen und evtl. einem Herzinfarkt. Die Diagnose wird über den Nachweis von Autoantikörpern (cANCA, AntiNeutrophile Cytoplasmatic Autoantibodys) gestellt. Die Behandlung umfasst die Hemmung der Blutplättchenfunktion durch Thrombozytenaggregationshemmer, z. B. Acetylsalicylsäure, und die Gabe von intravenösen Immunglobulinen (IVIG).
Wissenschaft
Entgiftung fürs Feuerwerk
An Silvester sind Raketen und Böller für viele Menschen ein Muss. Doch sie verunreinigen die Umwelt mit teils gesundheitsgefährdenden Stoffen. Forscher zeigen, wie sich das Risiko verringern lässt. von RALF BUTSCHER Alljährlich in der Silvesternacht nimmt die Chemie auf imposante Weise Gestalt an. Bunte Leuchtraketen, krachende...
Wissenschaft
Wie Musik in Spielzeugwerbung Gender-Stereotype prägt
Puppen für Mädchen, Autos für Jungs: Von klein auf werden Kinder mit Geschlechterstereotypen konfrontiert. Die Werbung betont diese Zuteilung, indem sie beispielsweise Produkte für Mädchen in pink gestaltet und Kinder des jeweils „passenden“ Geschlechts mit dem Produkt abbildet. Eine Studie zeigt nun, dass sogar die Musik in...
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