Gesundheit A-Z

Kawasaki-Krankheit

Kawasaki-Syndrom
eine Autoimmunkrankheit mit akuter Gefäßentzündung unter Einbeziehung mehrerer Organe und hohem Fieber. Die Kawasaki-Krankheit kommt bei Kleinkindern vor allem in Japan, zunehmend aber auch in Europa vor. Im Vordergrund stehen eine nicht eitrige Konjunktivitis, eine Stomatitis, ein Hautexanthem und Lymphknotenschwellungen, selten sind auch die Herzkranzgefäße betroffen mit resultierenden Herzrhythmusstörungen und evtl. einem Herzinfarkt. Die Diagnose wird über den Nachweis von Autoantikörpern (cANCA, AntiNeutrophile Cytoplasmatic Autoantibodys) gestellt. Die Behandlung umfasst die Hemmung der Blutplättchenfunktion durch Thrombozytenaggregationshemmer, z. B. Acetylsalicylsäure, und die Gabe von intravenösen Immunglobulinen (IVIG).
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Wissenschaft

Der natürliche Treibhauseffekt erklärt

Wie der Treibhauseffekt wirklich funktioniert – und warum einfache Erklärungen diesem weltverändernden Phänomen nicht gerecht werden. Von SABINE HOSSENFELDER Wie funktioniert der Treibhauseffekt? Eigentlich scheint es, als ließe sich diese Frage sehr schnell beantworten: In der Atmosphäre befinden sich Treibhausgase wie...

Stempel mit umgedrehtem Text und blauer Markierung, daneben ein Holzstempel mit schwarzem Gummi.
Wissenschaft

Cum hoc ergo propter hoc

Warum wir manchmal auch dort Zusammenhänge sehen, wo gar keine sind, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Der kompliziert klingende lateinische Merksatz „Cum hoc ergo propter hoc“ – wörtlich übersetzt: „Mit diesem, folglich deswegen“ – bezeichnet ein weit verbreitetes Phänomen, das in allen möglichen Bereichen des täglichen Lebens,...

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