Gesundheit A-Z
Logensyndrom
Beschwerden, die durch einen krankhaften Prozess (z. B. eine Entzündung) in einer Loge verursacht werden. Unter Loge versteht man einen durch Knochen, Bänder, Sehnen, Muskeln, Faszien usw. abgeschlossenen Raum im Körper, der auch mit einer anderen Loge in Verbindung stehen kann (Kompartiment). Krankhafte Prozesse wie ein eitriger Abszess führen in Logen zu entsprechenden Muskel- oder Bewegungsschmerzen. Am häufigsten tritt ein Logensyndrom am Unterschenkel auf, wo sich in einer Muskelfaszienloge der Druck erhöht und die Durchblutung vermindert, z. B. durch einen zu engen Verband, ein Ödem oder eine Blutung. Das Logensyndrom geht mit starken Schmerzen, Schwellungen, Muskelschwäche und Sensibilitätsstörungen einher. Bei längerem Bestehen droht eine Muskelnekrose. Bei einem Logensyndrom muss sofort durch Fasziotomie für Entlastung des komprimierten Gewebes gesorgt werden.
Wissenschaft
Jupiters heiße Brüder
Astronomen haben außerhalb des Sonnensystems Hunderte Riesenplaneten aufgespürt, die sehr nahe um ihre Heimatsterne kreisen. Wie sind sie dorthin gekommen? von THORSTEN DAMBECK Menschen mit Latein-Kenntnissen wissen: „Dimidium“ bedeutet die Hälfte. Seit einigen Jahren heißt so auch ein Planet, nämlich der 50,6 Lichtjahre...
Wissenschaft
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Vor etwa 7.000 Jahren neigte sich die Linearbandkeramische Kultur ihrem Ende zu. Teils war der Übergang zu neuen Kulturen bruchlos, mancherorts ging er jedoch mit Gewaltausbrüchen einher. Die Ausgrabungsstätte im slowakischen Vráble hat bereits an die 100 Kopflose zutage gefördert – und die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen...