Gesundheit A-Z

Mitralklappeninsuffizienz

Erschlaffung der Mitralklappe mit Blutrückstrom in den linken Vorhof während der Systole. Durch die Mehrbelastung der linken Herzhälfte und die Drucksteigerung im Lungenkreislauf kommt es zu Atemnot und einem Lungenödem. Eine Mitralklappeninsuffizienz ist entweder angeboren oder entsteht nach rheumatischem Fieber oder einem Myokardinfarkt im Bereich der Papillarmuskeln. Ein Riss der Sehnenfäden (Chordae tendineae) bei bakterieller Endokarditis führt zu einer schweren akuten Mitralklappeninsuffizienz. Durch die reaktive Vergrößerung des überlasteten Herzens verschlimmert sich die Mitralklappeninsuffizienz, da die Klappensegel im ausgeweiteten Herz noch schlechter schließen. Das Ausmaß der Regurgitation (Blutrückfluss in den Vorhof) lässt sich mittels Doppler-Echokardiografie bestimmen. Mit gefäßerweiternden Mitteln kann das Herz zwar entlastet werden, eine schwere Mitralklappeninsuffizienz erfordert jedoch eine operative Korrektur, z. B. mit Klappenersatz.
Hirsch, Geweih
Wissenschaft

Bewaffnet die Stirn bieten

Horn oder Geweih: Wer trägt was und warum, und woraus besteht der Stirnaufsatz? Eine kleine zoologische Kopfschmuckkunde. von CHRISTIAN JUNG Auf dem Kopf des männlichen Hirschs sitzt ein spitzes Geweih – ein Kopfschmuck, der mit zunehmendem Alter durch Pracht und Größe beeindruckt. In Szene gesetzt durch entsprechendes...

Melatonin, Rythmus
Wissenschaft

Der Takt des Lebens

Gesteuert von der inneren Uhr im Gehirn und reguliert durch Hormone wie Melatonin und Cortisol bestimmt der zirkadiane Rhythmus alles – vom Schlafbedürfnis bis zum Hungergefühl. von SIGRID MÄRZ Irgendwo piept ein Gerät, und Pflegende rücken die Zugänge am Patienten zurecht. Die Neonröhren an der Decke flimmern. Tageslicht fehlt...

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