Gesundheit A-Z
Mitralklappeninsuffizienz
Erschlaffung der Mitralklappe mit Blutrückstrom in den linken Vorhof während der Systole. Durch die Mehrbelastung der linken Herzhälfte und die Drucksteigerung im Lungenkreislauf kommt es zu Atemnot und einem Lungenödem. Eine Mitralklappeninsuffizienz ist entweder angeboren oder entsteht nach rheumatischem Fieber oder einem Myokardinfarkt im Bereich der Papillarmuskeln. Ein Riss der Sehnenfäden (Chordae tendineae) bei bakterieller Endokarditis führt zu einer schweren akuten Mitralklappeninsuffizienz. Durch die reaktive Vergrößerung des überlasteten Herzens verschlimmert sich die Mitralklappeninsuffizienz, da die Klappensegel im ausgeweiteten Herz noch schlechter schließen. Das Ausmaß der Regurgitation (Blutrückfluss in den Vorhof) lässt sich mittels Doppler-Echokardiografie bestimmen. Mit gefäßerweiternden Mitteln kann das Herz zwar entlastet werden, eine schwere Mitralklappeninsuffizienz erfordert jedoch eine operative Korrektur, z. B. mit Klappenersatz.
Wissenschaft
Der Glaube ans Wasserklosett
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Wissenschaft
Wertvoller Algen-Dschungel
Große Meeresalgen schützen das Klima – und sie sind als nachwachsender Rohstoff vielseitig einsetzbar. Forscher suchen nach Wegen, beides miteinander zu vereinen. von BETTINA WURCHE Grünbraune Algenteile türmen sich am Strand, im Wasser schwappen schlaffe Wedel und Stiele hin und her. Unter der Meeresoberfläche wiegt sich ein...