Gesundheit A-Z

Ovulationshemmer

Antibabypille; "Pille"
Medikament mit je einem Anteil Östrogen und Gestagen zur Schwangerschaftsverhütung. Durch die regelmäßige Hormonzufuhr wird das Heranreifen einer Eizelle im Ovar sicher verhindert, weil die Hormonausschüttung von Hypothalamus und Hypophyse gehemmt wird. Nach 21 Tagen Medikamenteneinnahme wird eine siebentägige Pause eingelegt, in der es zur Abbruchblutung kommt. Die Dreimonatsspritze wirkt auf gleiche Weise. Manchmal wird ein Ovulationshemmer auch zur Behandlung einer Akne oder einer Dysmenorrhö eingesetzt. Zu den Nebenwirkungen, vor allem bei Präparaten mit hoher Dosierung, gehören Gewichtszunahme, Spannen der Brüste, depressive Verstimmung, Verminderung der Libido und Thromboembolien. Auch nach jahrelanger Anwendung ist eine Schwangerschaft ohne weiteres möglich, wenn die Medikation abgesetzt wird.
Kleinkind im HIrnscanner
Wissenschaft

Frühkindlichen Erinnerungen auf der Spur

An die ersten rund drei Jahre unseres Lebens können wir uns üblicherweise nicht mehr erinnern. Doch was sorgt für diese sogenannte kindliche Amnesie? Kodiert unser Gehirn erst später episodische Erinnerungen, oder können wir die Erinnerungen aus unserer frühesten Kindheit nur nicht mehr abrufen? Hirnscans bei 26 Säuglingen und...

Lacrymaria olor
Wissenschaft

Ein Einzeller mit Origami-Hals

Nur 40 Mikrometer misst die Mikrobe Lacrymaria olor. Doch wenn das einzellige Lebewesen Beute wahrnimmt, kann es seinen Hals innerhalb von Sekunden auf das 30-fache der eigenen Körperlänge ausfahren. Eine Studie zeigt nun, wie das möglich ist: Demnach ist die Membran am Hals des Einzellers im Ruhezustand auf komplexe Weise...

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