Gesundheit A-Z

Paraneoplasie

paraneoplastisches Syndrom
Sammelbezeichnung für zahlreiche, sehr unterschiedliche Störungen im Rahmen eines Tumorleidens, die weder durch das invasive Wachstum des Tumors noch durch Metastasen bedingt sind. Über die Ursache ist nur wenig bekannt. Ein Teil der paraneoplastischen Syndrome entsteht durch die Produktion von Hormonen oder hormonähnlichen Substanzen in einer Geschwulst, deren Ausgangsgewebe nicht hormonaktiv ist. Ein Leberzellkarzinom, das einen Insulin-ähnlichen Stoff absondert, kann z. B. zu einem erniedrigten Blutzuckerspiegel führen. Andere neoplastiche Syndrome, deren Ursache nicht geklärt ist, äußern sich u. a. in Form von Hautveränderungen, Nerven- und Muskelerkrankungen oder Gerinnungsstörungen.
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Wissenschaft

Gefälschte Abgaswerte

Neben CO2 zählt Methan (CH4) zu den schädlichsten Treibhausgasen, wenn es um Erderwärmung geht. Geruchlos, unsichtbar und leicht entzündlich hat es innerhalb der ersten 20 Jahre nach seiner Freisetzung sogar eine etwa 84-fach stärkere Treibhauswirkung als CO2. Die Menge an Methan in der Atmosphäre hat der Mensch in den letzten...

Wissenschaft

Trias-Jura-Aussterben durch Kälte statt Hitze

Was steckte hinter dem großen Massenaussterben vor rund 202 Millionen Jahren, das die Ära der Dinosaurier einläutete? Bisher wurde dafür eine globale Erwärmung im Zuge von intensivem Vulkanismus verantwortlich gemacht. Doch neue Studienergebnisse lassen nun vermuten, dass plötzliche vulkanische Winter den terrestrischen Lebewesen...

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