Gesundheit A-Z

Pemphigus

Sammelbegriff für schwere, chronisch verlaufende Hautkrankheiten, die mit einer intraepidermalen, also innerhalb der obersten Hautschicht gelegenen Blasenbildung einhergehen. Die Hautblasen platzen leicht auf und hinterlassen schlecht heilende Wunden. Häufig ist auch das Allgemeinbefinden stark eingeschränkt. Der Pemphigus kommt vor allem ab etwa 40 Jahren vor und beginnt häufig an der Mundschleimhaut. Wahrscheinlich ist die Erkrankung immunologisch bedingt, manche Formen werden möglicherweise durch Medikamente ausgelöst. Die Behandlung in hochdosierten Glucocorticoiden, meist in Kombination mit anderen Immunsuppressiva.
Glioblastom, Hirntumor
Wissenschaft

Geschenkte Überlebenszeit

Unbehandelt sterben Menschen, bei denen ein Glioblastom entdeckt wird, innerhalb kurzer Zeit. Eine neue Therapie gegen den aggressiven Hirntumor kann die Patienten zwar nicht heilen, aber ihr Leben verlängern. von ANDREA MERTES Im Mai 2021 sendet Jens Krystek eine Videonachricht in die Welt: „Ich bin im Krankenhaus“, sind seine...

Wissenschaft

Das molekulare Gedächtnis

Chemische Elemente bilden verschiedene stabile Isotope. Winzige Unterschiede in ihrer Verteilung sind wie ein Fingerabdruck und verraten viel über die Herkunft. So lässt sich etwa der Weg des Wassers verfolgen. von RAINER KURLEMANN Alexander Frank hat ein besonderes Verhältnis zu Seen. In diesem Herbst reist der Biologe zu drei...

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