Gesundheit A-Z
Puerperalfieber
Kindbettfieber; Wochenbettfieberbakterielle Uterusinfektion (Endometritis) im Anschluss an eine Geburt. Bei unzureichenden hygienischen Bedingungen gelangen Bakterien (z. B. Streptokokken, Staphylokokken, Escherichia coli etc.) über die Vagina in die Uterusschleimhaut (lokales Puerperalfieber) und breiten sich unter ungünstigen Bedingungen über das Blut aus (septisches Puerperalfieber). Es kommt zu hohem Fieber mit Schüttelfrost, beschleunigter Atmung, Anämie, Schmerzen im Bauchbereich und in schweren Fällen Kreislaufschock und Tod. Auch septischer Schock.
Wissenschaft
GLP-1-Agonisten: Vorteile und Risiken der Abnehmspritzen
Ursprünglich als Diabetes-Medikamente entwickelte Wirkstoffe wie Semaglutid werden zunehmend zum Abnehmen eingesetzt. Doch wie beeinflussen diese sogenannten GLP-1-Agonisten das Risiko für andere Krankheiten? Eine Studie hat nun Zusammenhänge zwischen den Abnehmspritzen und 175 gesundheitlichen Folgen erhoben. Demnach wirken sich...
Wissenschaft
Höhlenkino im Flackerlicht
Feuerschein erleuchtete die Wände nicht nur für die Arbeit der Künstler, manche Werke erweckte es regelrecht zum Leben. von Rolf Heßbrügge Prähistorische Höhlenkunst liegt meist tief im Inneren von Höhlen verborgen. Ohne Beleuchtung sieht man dort kaum die Hand vor Augen, geschweige denn die Objekte an den Wänden. Die...