Gesundheit A-Z
Puerperalfieber
Kindbettfieber; Wochenbettfieberbakterielle Uterusinfektion (Endometritis) im Anschluss an eine Geburt. Bei unzureichenden hygienischen Bedingungen gelangen Bakterien (z. B. Streptokokken, Staphylokokken, Escherichia coli etc.) über die Vagina in die Uterusschleimhaut (lokales Puerperalfieber) und breiten sich unter ungünstigen Bedingungen über das Blut aus (septisches Puerperalfieber). Es kommt zu hohem Fieber mit Schüttelfrost, beschleunigter Atmung, Anämie, Schmerzen im Bauchbereich und in schweren Fällen Kreislaufschock und Tod. Auch septischer Schock.
Wissenschaft
Scharfblick in Highspeed
Ein Forschungsteam aus Konstanz hebt die Elektronenmikroskopie auf eine neue Stufe: Erstmals gelingt die Aufnahme ultraschneller Prozesse auf der Zeitskala von Attosekunden. von DIRK EIDEMÜLLER Wer die Welt des Kleinsten erforschen will, steht vor schwierigen Entscheidungen: Die gängigen Methoden ermöglichen entweder eine hohe...
Wissenschaft
»Alzheimer einige Jahre früher erkennen«
Warum der Alzheimer-Forscher Thomas Wolbers seine Probanden in eine virtuelle Welt versetzt, erzählt er im Interview. Das Gespräch führte tim schröder Herr Prof. Wolbers, neuartige Alzheimer-Medikamente wie Lecanemab können nur dann helfen, wenn die Krankheit sehr früh diagnostiziert wird – idealerweise, bevor die ersten Symptome...