Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Idiosynkrasie
Idio|syn|kra|sie 1.
Überempfindlichkeit (gegen bestimmte Stoffe und Reize)
2.
Abneigung, Widerwille (z. B. gegen bestimmte Nahrungsmittel, Menschen, Dinge)
3.
〈Sprachw.〉
mit strukturellen Regeln nicht fassbare Merkmale von Lexemen,
z. B. von Komposita
[<
griech.
idios
„eigen, für sich“ und synkrasis
„Vermischung“, womit hier die Mischung der Körpersäfte gemeint ist]
Wissenschaft
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„Computus“ – so heißt das Buch, in dem der Mittelalterhistoriker Arno Borst erklärt, dass Leute, die ihre Texte auf einem Computer schreiben und Geld von einem Konto abheben, Dinge nutzen, deren Bezeichnungen von dem Ausdruck „computus“ abstammen, der zugleich uralt und vielseitig ist. Bereits in der Antike erfassten die Menschen...
Wissenschaft
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