Wahrig Herkunftswörterbuch

Plejaden

Siebengestirn, sieben kleine Sterne am Kopf des Stiers
nach der Sage die sieben Töchter des Atlas und der Pleione, die von Zeus als Sternbild an den Himmel versetzt wurden, nachdem sie sich aus Schmerz über den Tod ihrer Schwestern, der Hyaden, selbst den Tod gegeben hatten; nach anderer Sage wollte Zeus sie der Verfolgung durch den Jäger Orion entziehen. Da sie von Mitte Mai bis Anfang November sichtbar sind und damit den Anfang und das Ende der für die Schiffahrt günstigen Zeit anzeigen, hat man den Namen mit
griech.
plein „segeln, schiffen“ zusammengebracht; eine andere Deutung bringt sie mit einem Flug Tauben in Verbindung, zu peleia,
Gen.
peleiados,
„Taube“
Wissenschaft

Wie alt sind die Sterne?

Die stellare Datierung ist schwierig und oft mit großen Unsicherheiten behaftet. Die Gyrochronologie hilft nun bei isolierten Sternen. von DIRK EIDEMÜLLER Das Gewimmel im Sternenhimmel besteht aus ganz unterschiedlichen Gestirnen: von den kühlen Roten Zwergen, die viele Dutzend Milliarden Jahre brennen, bis zu den heißen Blauen...

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Wissenschaft

Das Ende der Hölle

Am Anfang war die Erde so heiß wie die Venus heute, kühlte jedoch schnell ab, weil die junge Sonne damals viel schwächer schien. Der atmosphärische Wasserdampf ging als Starkregen nieder und bildete die Ozeane. von THORSTEN DAMBECK Vor knapp 4,6 Milliarden Jahren entstand die Erde. Sie war ganz anders beschaffen als heute. Und...

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