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Bei Gewitter rät der Volksmund: Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen

Es ist Sommer, und es ist heiß. Doch siehe da: was braut sich denn da am Horizont zusammen? Kilometerhoch türmen sich die Wolken. Ein Gewitter ist im Anmarsch, nicht ungewöhnlich für diese Jahreszeit. Die Wolken wirken wie ein gigantischer Kondensator, ein Ladungsspeicher. Die Ladung entsteht durch die Reibung, die die Wassertropfen im Aufwind erfahren. Oben entsteht positive Ladung, unten negative. Ein Ausgleich muss her: es blitzt. Ungeheure Energiemengen von mehreren Hunderttausend Ampere Stromstärke bei Spannungen von vielen Millionen Volt entladen sich.

Weltweit gibt es jederzeit 2000 bis 3000 Gewitter mit täglich zehn bis 30 Millionen Blitzen. Das bedeutet: 100 Blitze in jeder Sekunde. In Deutschland richten Blitze jährlich Schäden in Höhe von mehreren Millionen Euro an. Elektrische Geräte werden beschädigt, Haus- und Waldbrände verursacht.

Am sichersten ist man während eines Gewitters im Haus. Auch im Auto kann man sich beruhigt aufhalten, denn hier funktioniert das Prinzip des Faradayschen Käfigs, die Blitze werden nach außen abgeleitet. Was aber tun, wenn man während eines Gewitters im Freien ist?  Ein altes Sprichwort rät:

„Vor den Eichen sollst du weichen

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von Iris Hilberth, wissen.de
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