Wahrig Herkunftswörterbuch

Geruch

wurde im 15. Jh. (
mhd.
geruch) zum Verb riechen gebildet
[Info]
Geruch
Die Redensart in keinem guten Geruch stehen „keinen guten Ruf haben“ wird unterschiedlich gedeutet. Während die einen in Geruch ein mit Gerücht verwandtes und zu Ruf gebildetes Wort erkennen, meinen andere, der Geruch trete in der Wendung als das auf, was wir heute darin sehen: etwas, was man mit der Nase wahrnehmen kann. Dieser Deutung zufolge liegt der Ursprung im Alten Testament. Dort heißt es im 2. Buch Mose, 5,21: „Der Herr sehe auf euch und richte es, daß ihr unsern Geruch habt stinkend gemacht vor Pharao und seinen Knechten [...].“ In Kapitel 29, Vers 18 wird beschrieben, welcher Geruch damit gemeint ist, nämlich der eines Brandopfers: „[Du sollst] den ganzen Widder anzünden auf dem Altar; denn es ist dem Herrn ein Brandopfer, ein süßer Geruch, ein Feuer des Herrn.“ Unzweifelhaft ist, dass die Wendung in der heutigen Bedeutung bereits im frühen 16. Jahrhundert literarisch belegt ist.
Asthma, Kinder, Medizin
Wissenschaft

Wie sich Asthma verhindern lässt

Ob ein Kind Asthma bekommt, entscheidet sich oft schon in der Schwangerschaft oder in den ersten Lebensjahren. Luft und Ernährung haben dabei einen großen Einfluss. von SUSANNE DONNER Voll Vorfreude macht sich Chiara (Name geändert) auf den Weg zu einem Reiterhof im Umland Berlins. Das achtjährige Mädchen reitet für sein Leben...

Planetoiden
Wissenschaft

Bergbau im All

Start-up-Unternehmen bringen sich in Stellung, um Planetoiden auszubeuten. Diese enthalten riesige Mengen an Platin, Gold und anderen Metallen.

Der Beitrag Bergbau im All erschien zuerst auf wissenschaft.de.

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon