Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

heben

he|ben
V.
64, hat gehoben
I.
mit Akk.
1.
nach oben bewegen, in die Höhe bewegen;
ein Kind auf einen Stuhl h.; einen h.; die Arme h.
ugs.
einen Schnaps trinken;
vgl.
gehoben
2.
ans Tageslicht befördern, aus der Tiefe holen;
einen Schatz h.; ein gesunkenes Schiff h.
3.
steigern, fördern;
den Lebensstandard h.; seine Rede hob die Stimmung der Anwesenden noch mehr; ein anderer Standort würde die Wirkung der Statue h.
4.
ugs.
zum Erbrechen reizen;
der Geruch hebt mich; mich hebt's, wenn ich nur daran denke
mir wird schlecht, wenn
5.
schwäb.
halten;
heb mir mal das Tablett!
II.
refl.
sich h.
sich nach oben bewegen, steigen;
der Vorhang hob sich; seine Stimmung hob sich, als er das hörte
III.
o. Obj.; schwäb.
halten, haften, kleben;
die gekittete Kanne hebt jetzt; der Leim hebt nicht
Swamp_milkweed_(Asclepias_incarnata)_in_bloom_with_a_monarch_butterfly_(Danaus_plexippus)_feeding_on_nectar_in_the_flowers
Wissenschaft

Unsere verschobene Wahrnehmung

Wenn die Zeit vergeht, ändert sich auch der Blick auf die Vergangenheit. Es ist ein wachsendes Problem für Natur- und Klimaschutz, dass wir Dinge für normal halten, die früher ganz anders waren. Wissenschaftler nennen diesen Effekt das Shifting-Baseline-Syndrom. Von Rainer Kurlemann Wer kann sich noch erinnern, wie viele...

Stärkeverdauung
Wissenschaft

Anpassung an stärkereiche Nahrung schon bei Frühmenschen

Das Enzym Amylase in unserem Speichel ermöglicht uns, Stärke bereits im Mund in Zucker aufzuspalten. Heutige Menschen besitzen zahlreiche Kopien des dafür verantwortlichen Gens. Doch wann hat es sich erstmals verdoppelt und damit die Grundlage für unsere kohlenhydratreiche Ernährung gelegt? Eine Studie zeigt nun, dass diese...

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon