Lexikon
Faustball
gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstandenes, von Turnvereinen und Schulen gepflegtes deutsches Ballspiel, bei dem zwei Mannschaften von je fünf Spielern sich auf einem in zwei Felder von je 20 × 25 m (in der Halle 20 × 20 m) geteilten Spielfeld gegenüberstehen und versuchen, einen Hohlball nach bestimmten Regeln so über eine in der Mitte des Spielfelds in 2 m Höhe gespanntes Band oder Netz zu schlagen, dass ihn der Gegner nicht erreicht oder nur fehlerhaft zurückschlagen kann. Gespielt wird über zwei oder drei Gewinnsätze (ein Satz bis 20 Punkte, Verlängerung bis 25).
Organisation: Deutscher Turner-Bund (Sportverbände).
Wissenschaft
An der Grenze des Periodensystems
Forschende erzeugen mithilfe von Teilchenbeschleunigern neue superschwere Elemente. von CAROLIN SAGE Nur wenige Minuten nach dem Urknall entstanden die ersten chemischen Elemente: Wasserstoff, Helium und Lithium. Doch dabei blieb es nicht. Eigentlich fing die sogenannte Nukleosynthese erst anschließend an, denn im Inneren von...
Wissenschaft
Starken Keltinnen auf der Spur
Wenn griechische und römische Gelehrte über Kelten schreiben, betonen sie das ihnen eigenartig erscheinende Auftreten der Frauen. Historiker haben diesen antiken Quellen lange misstraut. Doch genetische Analysen untermauern nun deren Glaubwürdigkeit. von DAVID NEUHÄUSER Die Frauen Galliens gleichen den Männern nicht nur in ihrer...
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