Lexikon
Hyperventilatiọn
[griechisch + lateinisch]
über den Bedarf des Körpers hinaus gesteigerte Atmung; führt zu vermehrtem Abatmen von Kohlendioxid über die Lunge. Die Folge ist eine Verschiebung des Blut-pH in den alkalischen Bereich. Außerdem kommt es zu Muskelkrämpfen und zur Veränderung der Konzentration von Elektrolyten im Blut. Die Ursachen sind z. B. Fieber, Erkrankungen des Gehirns oder eine Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreoidismus). Häufig wird Hyperventilation auch durch psychische Belastung ausgelöst.
Wissenschaft
Die Kraft der Wellen
Rund 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Ingenieure wollen jetzt die Energie des Meeres nutzen, um auf schwimmenden Inseln elektrischen Strom zu erzeugen. von RAINER KURLEMANN Wer schon einmal in einem Boot oder am Strand gegen die Wellen gekämpft hat, der ahnt, wie viel Energie im Meer steckt. Tag für Tag...
Wissenschaft
Higgs-Hilfe für den Urknall?
Die Physik des Makrokosmos hängt eng mit der des Mikrokosmos zusammen. Das könnte erklären, warum unser Universum groß und gleichförmig wurde. von RÜDIGER VAAS Zeit ist relativ. Und die Urzeit des Universums ist nicht einfach vergangen, sondern immer noch präsent: zum Beispiel in jedem Kubikzentimeter Weltraum. Darin gibt es...