Lexikon

Masren

Landschaft im Süden der ostpreußischen Seenplatte (Ostpreußen), rund 12 000 km2; bestimmt durch die Höhen der baltischen Endmoränen, die oft durch Kanäle verbundenen Masurischen Seen (die größten: Spirdingsee, Mauersee, Löwentinsee, Niedersee) und weite Nadelwälder.

Geschichte

12771283 unterwarf der Deutsche Orden die in Masuren ansässigen prußisch-baltischen Sudauer. Ende des 14. Jahrhunderts begann der Orden mit der Ansiedlung von Kolonisten aus dem polnischen Fürstentum Masowien. 1525 wurde Masuren mit dem säkularisierten Ordensland Preußen evangelisch. Die Bezeichnung Masuren für Landschaft und Bewohner dieser südöstlichen Kreise der ehemaligen Provinz Ostpreußen wurde erst im 19. Jahrhundert gebräuchlich. Im 1. Weltkrieg war Masuren Schauplatz zweier Siege deutscher Armeen unter Hindenburg über die russischen Armeen. 1920 erklärte sich die Bevölkerung von Masuren in einer Volksabstimmung zu 98% für den weiteren Verbleib beim Deutschen Reich. Nach dem 2. Weltkrieg 1945 wurde das Gebiet polnischer Verwaltung unterstellt.
Northoff, Gehirn, Zeit, Wahrnehmung
Wissenschaft

Im Fluss der Zeit

Wie erschafft das Gehirn sein Zeitempfinden? In der Antwort könnte der Schlüssel zum Verständnis des Bewusstseins liegen.

Der Beitrag Im Fluss der Zeit erschien zuerst auf wissenschaft.de.

Stefan Ulmer, Christian Smorra
Wissenschaft

Antimaterie auf der Straße

Erstmals gelang ein Transport von Antimaterie im Lastkraftwagen. Für die Forschung tun sich damit ganz neue Wege auf. von DIRK EIDEMÜLLER In der Science Fiction ist Antimaterie beliebt, zum Beispiel als immense Energiequelle für Raumschiffe. Die gigantische Energiedichte solch fantastischer Antimaterie-Speicher beschreibt Albert...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon