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Wie verlief die Eroberung?
Zunächst sehr erfolgreich. Als Wilhelms Invasionstruppen Ende September des Jahres 1066 an der englischen Kanalküste landeten, war der Angelsachse Harald schon auf dem Weg, um sich den Normannen zu stellen und seinen Thron zu verteidigen. Am 14. Oktober trafen die beiden Heere in der berühmten Schlacht von Hastings aufeinander: Harald fiel, die englischen Truppen flohen, und am Weihnachtstag 1066 ließ sich der Normanne, wie seither alle englischen Herrscher, in der Londoner Westminster Abtei als Wilhelm I. krönen.
Doch damit war der Kampf nicht zu Ende: Der angelsächsische Adel wollte den neuen König nicht anerkennen, leistete Widerstand. Erst 1071 hatte Wilhelm alle Aufstände niedergeschlagen und sich das Land vollständig unterworfen. Die rebellierenden Grundbesitzer wurden mit Enteignung bestraft, ihre Güter an normannische Adelige übergeben. Auch die führenden Amtsträger der Kirche ersetzte Wilhelm durch Landsleute aus der Normandie. So bestand nach einiger Zeit praktisch die gesamte englische Oberschicht aus Normannen. Als Wilhelm 1086 mehrere Kommissionen übers Land schickte, um eine Bestandsaufnahme aller Güter und Einkommensquellen des Reichs anzulegen, gab es in ganz England nur mehr zwei angelsächsische Adlige mit nennenswertem Grundbesitz.
»Es geht um die Wirtschaftlichkeit des gesamten Energiesystems«
Bringen aktuelle Fortschritte der Fusionsforschung neuen Schwung in das Streben nach einer neuen, unerschöpflichen Energiequelle? Und welche Vorteile hätte sie gegenüber Sonne und Wind? Die Physikerin Sybille Günter erläutert die Entwicklung. Das Gespräch führte Dirk Eidemüller Die Fusionsforschung hat in den letzten Jahren...
Megatsunami mit tagelangem Nachspiel
Bis zu 200 Meter hoch türmte sich die Monsterwelle nach dem Bergsturz auf: Ein Forschungsteam berichtet über einen gigantischen Tsunami in einem unbewohnten Fjord Grönlands, der zu einem interessanten Wellen-Phänomen geführt hat: Es bildete sich eine sogenannte Seiche-Welle, die sich mehr als eine Woche lang zwischen den Ufern...