Lexikon

Orchestre National de France

[ɔrˈkɛstrə ˈnasjɔ̃nal də frãs]
1934 von dem französischen Postminister Jean Mistler (* 1897,  1988) als „Orchestre National de la Radiodiffusion Française“ gegründetes Rundfunk-Sinfonieorchester in Trägerschaft von Radio France, Sitz: Paris; ab 1964 „Orchestre National de l'ORTF“, seit 1974 unter heutigem Namen; erster Chefdirigent war bis 1944 Désiré-Émile Inghelbrecht, seither u. a. geleitet von: Roger Désormière (19471951), André Cluytens (19511960), Charles Münch (19621968), Jean Martinon (19681973), Sergiu Celibidache (19731975), Lorin Maazel (19771987); seither Musikdirektoren: Lorin Maazel (19871991), Charles Dutoit (19912001), Kurt Masur (20022008), seither Daniele Gatti (* 1961); zahlreiche Uraufführungen französischer Werke, z. B. von Olivier Messiaen, Henri Dutilleux, Edgar Varèse, Pierre Boulez und Iannis Xenakis.
Frau, Ferne, Vergessen
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