Wissensbibliothek
Gibt es Leben ohne Boden?
Dies ist nur im Meer möglich. Alle höheren Pflanzen, aber auch Bakterien, Algen, Farne, Pilze und Moose brauchen Böden, um wachsen zu können. Auch für zahlreiche tierische Lebewesen – vom Wurm bis zur Wühlmaus – bieten Böden den idealen Lebens- und Schutzraum. Sie revanchieren sich, indem sie den Boden durchmischen und auflockern.
Die Größe der Pflanzen und Tiere variiert dabei von weniger als 0,005 mm (Bakterien) bis zu 50 cm und mehr (Mäuse und Schlangen). Aber Bodenflora und -fauna, zusammengefasst unter dem Begriff Edaphon, geben den Böden auch viel zurück. Abgestorbene Biomasse wird von Tieren, Pilzen und Bakterien zersetzt, so dass Humus, also feuchter, fruchtbarer Boden, entsteht. Die im Boden lebenden Mikroorganismen (0,002–0,2 mm Größe) bauen die organische Substanz weiter ab und setzen dabei Nährstoffe und Gase frei.
Das Atom der Biologen
Anfang der 1930er-Jahre lauschte ein junger Mann namens Max Delbrück, der 1969 als Empfänger des Nobelpreises für Medizin gefeiert werden sollte, in Kopenhagen der Rede des großen Physikers Niels Bohr, die von „Licht und Leben“ handelte. Bohr machte darin den Vorschlag, man solle in der Biologie das Gleiche versuchen, das in...
The winner takes it all
Völlig überraschend gewann 2001 der Kroate Goran Ivanisevic das bedeutendste Tennisturnier der Welt: die Wimbledon Championships in London. Eigentlich galt Ivanisevic damals als abgeschrieben. Zwar hatte er in den Jahren 1992, 1994 und 1998 dreimal das Wimbledon-Finale erreicht, konnte danach aber kaum noch nennenswerte Erfolge...