Wissensbibliothek
Gibt es Leben ohne Boden?
Dies ist nur im Meer möglich. Alle höheren Pflanzen, aber auch Bakterien, Algen, Farne, Pilze und Moose brauchen Böden, um wachsen zu können. Auch für zahlreiche tierische Lebewesen – vom Wurm bis zur Wühlmaus – bieten Böden den idealen Lebens- und Schutzraum. Sie revanchieren sich, indem sie den Boden durchmischen und auflockern.
Die Größe der Pflanzen und Tiere variiert dabei von weniger als 0,005 mm (Bakterien) bis zu 50 cm und mehr (Mäuse und Schlangen). Aber Bodenflora und -fauna, zusammengefasst unter dem Begriff Edaphon, geben den Böden auch viel zurück. Abgestorbene Biomasse wird von Tieren, Pilzen und Bakterien zersetzt, so dass Humus, also feuchter, fruchtbarer Boden, entsteht. Die im Boden lebenden Mikroorganismen (0,002–0,2 mm Größe) bauen die organische Substanz weiter ab und setzen dabei Nährstoffe und Gase frei.
Auf der Stresswelle
Was mit wenigen Hormonmolekülen im Hypothalamus beginnt, vervielfacht sich zu einer Cortisol-Flut, die unseren Körper überschwemmt. von SIGRID MÄRZ Mit gerade einmal vier Gramm ist der Hypothalamus ein Leichtgewicht, vor allem im Vergleich zum Gehirn insgesamt, das es auf etwa 1,4 Kilogramm bringt. Und dennoch enthält dieser...
Training für eine starke Psyche
Manche Menschen stecken Krisen besser weg als andere und wachsen sogar an Herausforderungen. Neue Forschungen zeigen: Jeder kann sich ein Stück weit gegen Widrigkeiten des Lebens stählen. von CHRISTIAN WOLF Lange Zeit schien es vor allem eine Frage des Schicksals zu sein, ob jemand an stark belastenden Lebenssituationen wie einer...