Lexikon
Sexuạlethik
ein Zweig der Ethik, der sich mit den Verhaltensweisen des Menschen als eines geschlechtlichen Wesens und ihrer Beurteilung befasst. Die Bewertung des Sexualverhaltens geschieht durch sexuelle Normen, die jedoch von der jeweiligen Epoche und Gesellschaftsstruktur, von Volk, Kultur und Religion abhängig sind. Aufgrund eines zunehmenden kulturellen Austauschs zeigt sich eine früher nicht gekannte Vielfalt von Wertvorstellungen über den Sinn menschlicher Sexualität. Dabei haben Probleme wie Empfängnisverhütung und Schwangerschaftsabbruch, Leihmutter und Adoption, Ehe und nicht eheliche Lebensgemeinschaft erhöhte Bedeutung erlangt. Auf der Suche nach sexueller Orientierung des Einzelnen haben heute Auto-, Hetero- und Homosexuelle unterschiedliche Lebensformen als Singles, Paare oder familiäre Gruppierungen entwickelt, die nicht immer die Anerkennung durch Gesellschaft und Staat, Kirche und Religion finden.
Wissenschaft
Schwamm drüber
Mikroorganismen waren lange Zeit nicht sehr beliebt bei uns Menschen – und das teilweise zurecht. Denn jahrtausendelang haben sie uns nichtmal gefragt, ob wir durch die von ihnen ausgelösten Infektionskrankheiten sterben möchten. Teilweise verteufeln wir sie aber zu Unrecht, weil wir ohne sie schnell auch einmal verhungert wären...
Wissenschaft
Kreisläufe des Lebens
Die Atmosphäre ist ständig in Bewegung. Gewaltige Luftmassen strömen über den Planeten, Gase bilden sich und zerfallen, Wasser steigt auf und regnet wieder ab – ein System komplexer Kreisläufe, die das Leben auf der Erde bestimmen. Von ALINA WOLF Der Motor dieser atmosphärischen Kreisläufe ist die Sonne – unsere wichtigste...