Lexikon

Supercomputer

Superrechner; Parallelrechner
Bezeichnung für Computer höchster Rechenleistung. Supercomputer können Einzelprozessoren sein, d. h. Großrechner mit einer besonders schnellen Einheit für Vektoroperationen nach dem Fließbandprinzip: Eine oft auszuführende Operation wird so aufgeteilt, dass sie in getrennten, zu einer Pipeline zusammengeschalteten Chips ausgeführt werden kann. Moderne Supercomputer sind Parallelrechner, die aus bis zu mehreren zehntausend miteinander vernetzten Prozessoren bestehen, auf die die Aufgaben verteilt und dann mit hoher Parallelität abgearbeitet werden. Ihre Rechenleistung reicht bis in den Bereich mehrerer hundert Teraflops (FLOPS) hinein, während die Leistung von PCs bei mehreren Gigaflops liegt. Eingesetzt werden Supercomputer u. a. für komplexe Simulationen und Echtzeitdatenauswertungen in den Bereichen Materialwissenschaften, theoretische Chemie, Wettervorhersage, Klimaforschung, Hochenergiephysik, Verteidigungssysteme und Nuklearwaffenentwicklung.
Polarfuchs auf der norwegischen Insel Spitzbergen
Wissenschaft

Auf Inseln läuft das Leben langsamer

Auf Inseln ticken die Uhren anders. Diese Redensart gilt offenbar nicht nur für Menschen, sondern auch für Vögel und Säugetiere. Denn wenn diese auf Inseln leben, haben sie eine langsamere Lebensweise als ihre Verwandten auf dem Festland, wie Biologen herausgefunden haben. Demnach ist der Stoffwechsel der Inselbewohner oft...

Rekonstruktion eines Grabes mit Grabbeigaben
Wissenschaft

Im Zentrum der frühen Kelten-Dynastien standen Frauen

Die Kelten lebten einst in weiten Teilen West- und Mittelosteuropas. Die Eliten ihrer Gesellschaften wurden dabei offenbar von Frauen dominiert, wie Archäologen anhand von DNA-Spuren aus Grabhügeln in Baden-Württemberg herausgefunden haben. Die Macht war demnach in matrilinearen Dynastien organisiert. Die Ergebnisse geben...

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