Lexikon
Surtsey
[
ˈsyrtsɛi
]durch Vulkanausbruch am 14. 11. 1963 im Atlantischen Ozean, 33 km vor der Südwestküste Islands aufgetauchte Insel, unbewohnt. Surtsey ist durch die starke Abtragung des vulkanischen Lockermaterials von 2,5 km2 Fläche (1965) auf 1,4 km2 Fläche (2008) geschrumpft; auch die maximale Höhe der Insel ist durch Verdichtung des Eruptionsmaterials und durch Erosion von 174 m ü. M. auf 154 m ü. M. gesunken. Die Insel ist Forschungsgegenstand zahlreicher Geowissenschaftler und Biologen; insbesondere wurde die Ansiedlung von Arten (Flechten, Moose, Gräser, Sträucher; Insekten, Vögel) beobachtet. Der Zugang ist nur mit Sondererlaubnis gestattet. 2008 wurde die Insel von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
Wissenschaft
Kleine Optimisten
Kinder sehen die Zukunft meist positiv – und das ist gut für ihre Entwicklung. von CHRISTIAN WOLF Kann ein verlorener Finger wieder nachwachsen? Das geht auf jeden Fall – wenn man Kindern Glauben schenkt. Die meisten sehen das Leben generell positiv, auch wenn dieser Optimismus nicht immer der Realität entspricht. Das offenbaren...
Wissenschaft
Lebensstoffe reisen durchs All
Proben des Planetoiden Bennu enthalten uralte Moleküle, die in Proteinen und im Erbgut vorkommen. Hat kosmische Starthilfe dem irdischen Leben auf die Sprünge geholfen? von THORSTEN DAMBECK Manchmal kommt es darauf an, schneller zu sein – dies war wohl das Kalkül der NASA, als es um 101955 Bennu ging. Bevor dieser Planetoid...
Weitere Lexikon Artikel
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Jupiters gewaltsame Jugend
Das Pangenom des Menschen
Atomuhren zum Mitnehmen
Der Wetterfrosch in uns
Wie wir den Mars erwärmen könnten
Technik an der Torlinie