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LEXIKON

Surtsey

[
ˈsyrtsɛi
]
durch Vulkanausbruch am 14. 11. 1963 im Atlantischen Ozean, 33 km vor der Südwestküste Islands aufgetauchte Insel, unbewohnt. Surtsey ist durch die starke Abtragung des vulkanischen Lockermaterials von 2,5 km2 Fläche (1965) auf 1,4 km2 Fläche (2008) geschrumpft; auch die maximale Höhe der Insel ist durch Verdichtung des Eruptionsmaterials und durch Erosion von 174 m ü. M. auf 154 m ü. M. gesunken. Die Insel ist Forschungsgegenstand zahlreicher Geowissenschaftler und Biologen; insbesondere wurde die Ansiedlung von Arten (Flechten, Moose, Gräser, Sträucher; Insekten, Vögel) beobachtet. Der Zugang ist nur mit Sondererlaubnis gestattet. 2008 wurde die Insel von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt.
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