Lexikon
Waitạngi
Ort auf der neuseeländischen Nordinsel an der Bay of Islands; bekannt geworden durch den am 6. 2. 1840 zwischen Großbritannien und 45 Maori-Häuptlingen geschlossenen Vertrag von Waitangi. Darin erwarb die britische Krone das Besitzrecht über die Insel, die Maori wurden gleichzeitig britische Staatsbürger. Mit der Ratifizierung des Vertrages durch das englische Parlament wurde Neuseeland im September 1840 Teil des britischen Königreichs. Meinungsverschiedenheiten, unterschiedliche Interpretationen sowie die teilweise Nichteinhaltung des Vertrags führten immer wieder zu Auseinandersetzungen. Entschärft wurde die Situation mit der Rückgabe von enteignetem Land an die Maori sowie Entschädigungszahlungen. Seit 1960 ist der 6. Februar Nationalfeiertag. Neuseeland.
Wissenschaft
Die tägliche Dosis
So alt wie die Menschheit ist der Traum von der Unsterblichkeit. Reale Konturen nimmt er derzeit in der Gerontomedizin an. Sie sucht nach Wirkstoffen, die Erkrankungen des Alterns vorbeugen. von SUSANNE DONNER Die Wahrscheinlichkeit, in westlichen Zivilisationen dement zu werden, liegt heute bei rund 50 Prozent. Etwas vereinfacht...
Wissenschaft
»Es gibt kein Limit«
Wer sein Gehirn fordert und seinen Zellen Gutes tut, kann bis ins hohe Alter fit im Kopf bleiben. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Frau Prof. Schäfer, ab wann sprechen Sie vom „alternden Gehirn“? Im Grunde genommen altert das Gehirn, sobald wir aufhören zu wachsen. Der Alterungsprozess fängt also fast mit der Geburt oder...