Lexikon
Waitạngi
Ort auf der neuseeländischen Nordinsel an der Bay of Islands; bekannt geworden durch den am 6. 2. 1840 zwischen Großbritannien und 45 Maori-Häuptlingen geschlossenen Vertrag von Waitangi. Darin erwarb die britische Krone das Besitzrecht über die Insel, die Maori wurden gleichzeitig britische Staatsbürger. Mit der Ratifizierung des Vertrages durch das englische Parlament wurde Neuseeland im September 1840 Teil des britischen Königreichs. Meinungsverschiedenheiten, unterschiedliche Interpretationen sowie die teilweise Nichteinhaltung des Vertrags führten immer wieder zu Auseinandersetzungen. Entschärft wurde die Situation mit der Rückgabe von enteignetem Land an die Maori sowie Entschädigungszahlungen. Seit 1960 ist der 6. Februar Nationalfeiertag. Neuseeland.
Wissenschaft
Ein asymmetrisches All?
Rätselhafte Richtungen und seltsame Ströme – ist das Kosmologische Prinzip am Ende? von RÜDIGER VAAS Eine Vorzugsrichtung des Universums wäre eine wahrhaft umfassende Entdeckung. Entsprechend gut müssten die Indizien dafür sein, damit die meisten Kosmologen sie akzeptieren. Denn dann wäre ihr lieb gewonnenes Kosmologisches...
Wissenschaft
Aufschlussreicher Komet
Die Rosetta-Mission wurde vor einigen Jahren beendet. Doch die gewonnen Daten bringen noch immer neue Einsichten – auch über die Erde und den Ursprung unseres Sonnensystems. von DIRK EIDEMÜLLER Rosetta war eine der wichtigsten Raumsonden, die die Europäische Weltraumagentur ESA gestartet hat. Der Späher war im Jahr 2004 ins All...