Wissensbibliothek
Wie funktioniert die Echoortung bei Walen und Delfinen?
Über die sog. Melone, wie die vorgewölbte Stirnpartie über der Schnauze in der Fachsprache bezeichnet wird. Dieses im Tierreich einzigartige Organ, das überwiegend aus Fett besteht, spielt eine herausragende Rolle bei der Echoortung. Dieser ausgeklügelten Technik, die mit Ultraschallwellen arbeitet, bedienen sich Wale und Delfine, um Feinde oder Beute zu lokalisieren und sich zu orientieren.
Die Melone bündelt dabei die Schallwellen und strahlt sie nach vorn ab. Die vom Zielobjekt reflektierten Schallwellen werden von einem Fettkanal im Unterkiefer aufgefangen und zum Mittelohr geleitet. Auswertung und Weiterverarbeitung der Informationen erfolgen dann im hochentwickelten Gehirn. Wie effektiv dieses Echolot arbeitet, zeigt der Umstand, dass Delfine in einem Schwarm einen einzelnen Fisch erkennen und sogar die Stärke des Schwarms ermitteln können.
Riff-bildende Teamarbeit schon vor Urzeiten
Das Erfolgsgeheimnis der Riff-Baumeister im Visier: Wie lange es die faszinierende Austauschbeziehung zwischen Korallen-Nesseltieren und Algen schon gibt, beleuchtet nun eine Studie. Analysen von fossilen Korallen aus Deutschland belegen, dass einige Arten bereits vor 400 Millionen Jahren in Symbiose mit Fotosynthese-betreibenden...
Flugsaurier: Zu Fuß zum Erfolg
Wie lebten Pterosaurier, wenn sie nicht in der Luft unterwegs waren? Diese Frage beleuchtet nun eine Untersuchung der Hände und Füße zahlreicher Arten aus der gesamten Entwicklungsgeschichte der Flugechsen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass die frühen Vertreter noch an das Klettern in Bäumen angepasst waren, während spätere...