Daten der Weltgeschichte
1157
Imperium/Rom
Neue Kaiseridee: Anlässlich eines Konflikts um den Erzbischof Eskil von Lund sprechen päpstliche Gesandte bei Kaiser Friedrich I. Barbarossa vor. Sie sprechen von weiteren „Beneficia“, die der Papst dem Kaiser erweisen wolle und meinen damit übersetzt „Wohltaten“. Der übersetzende Papstgegner Rainald von Dassel deutet „Beneficia“ absichtlich falsch als „Lehen“, woraufhin Friedrich heftig protestiert. Er betont die Gottesunmittelbarkeit seines Kaisertums, wobei er die Krönung durch den Papst nur als Vollzug sieht. Der gewählte deutsche König besitze bereits kaiserliche Rechte. Friedrichs Kaiserverständnis läuft im Begriff vom „Sacrum Imperium“ zusammen, der seine Unabhängigkeit, bzw. Suprematie über das Papsttum verdeutlichen soll. Er handelt selbst auch als geistlicher Herrscher, etwa bei der Heiligsprechung Karls des Großen 1166. Der staufisch-päpstliche Konflikt beginnt, der bis zum Tode Friedrichs II. 1250 immer wieder ausbricht und das Kaisertum entscheidend schwächt.
Hacker mit an Bord
Immer mehr Sensoren, elektronische Assistenzsysteme und die Vernetzung von Verkehrsteilnehmern machen das Autofahren sicherer und komfortabler. Doch sie bieten auch eine Angriffsfläche für einen Datenraub oder die Manipulation der Fahrzeugtechnik. von HEIKE STÜVEL Von außen betrachtet wirkt alles harmlos. Ein Auto steht glänzend...
Halbleiter für helle und nachhaltige blaue LEDs entwickelt
Ein Großteil unserer Beleuchtung besteht heute aus Leuchtdioden. Für blaue LEDs standen bislang aber nur giftige oder instabile Halbleiter-Materialien zur Verfügung. Nun haben Forschende erstmals eine umweltfreundliche, robuste und effiziente Alternative entwickelt. Das dabei verwendete Material ist ein sehr stabiler Kupfer-Iodid...