Daten der Weltgeschichte
1157
Imperium/Rom
Neue Kaiseridee: Anlässlich eines Konflikts um den Erzbischof Eskil von Lund sprechen päpstliche Gesandte bei Kaiser Friedrich I. Barbarossa vor. Sie sprechen von weiteren „Beneficia“, die der Papst dem Kaiser erweisen wolle und meinen damit übersetzt „Wohltaten“. Der übersetzende Papstgegner Rainald von Dassel deutet „Beneficia“ absichtlich falsch als „Lehen“, woraufhin Friedrich heftig protestiert. Er betont die Gottesunmittelbarkeit seines Kaisertums, wobei er die Krönung durch den Papst nur als Vollzug sieht. Der gewählte deutsche König besitze bereits kaiserliche Rechte. Friedrichs Kaiserverständnis läuft im Begriff vom „Sacrum Imperium“ zusammen, der seine Unabhängigkeit, bzw. Suprematie über das Papsttum verdeutlichen soll. Er handelt selbst auch als geistlicher Herrscher, etwa bei der Heiligsprechung Karls des Großen 1166. Der staufisch-päpstliche Konflikt beginnt, der bis zum Tode Friedrichs II. 1250 immer wieder ausbricht und das Kaisertum entscheidend schwächt.
Wie viel Hitze verträgt der Mensch?
Forschende untersuchen, was bei einem Hitzschlag im Körper passiert – und wie wir vorbeugen können. von MARTIN WILHELM ANGLER Kalifornien, im Juli 2019: Eine der größten Hitzewellen sucht die Bay Area heim. Auf einem Parkplatz in Palo Alto bricht eine alte Frau zusammen. Als die Sanitäter eintreffen, ist ihre Körpertemperatur auf...
Das Geheimnis des Alterns
Wir sehen unseren Eltern, Großeltern, unseren Geschwistern und Freunden und schließlich uns selbst tagtäglich beim Altern zu. Warum nicht nur Menschen, sondern beinahe alle Lebewesen altern, kann die Forschung nicht beantworten. Es ist eines der größten Rätsel der Biologie. Von Wiebke Pfohl Altern ist aus evolutionsbiologischer...