Lexikon
Bịodiesel
Fettsäuremethylester (Abk. FAME für englisch fatty acid methyl ester) aus Pflanzenölen, die anstelle von Dieselkraftstoffen aus Erdöl zum Antrieb von Dieselfahrzeugen verwendet werden können. Als Pflanzenöl wird in Europa überwiegend Rapsöl (Rapsölmethylester, RME) verwendet, geeignet sind aber auch Sonnenblumenöl, Sojaöl oder Palmöl u. a. Zur Gewinnung von Biodiesel werden die jeweiligen Öle mit Methanol verestert. Da Biodiesel andere Eigenschaften als herkömmlicher Dieselkraftstoff aufweist, muss das Fahrzeug ausdrücklich für Biodiesel freigegeben sein, um Schäden zu vermeiden. Hinsichtlich des CO2-Ausstoßes ist Biodiesel fossilem Dieselkraftstoff – im Prinzip – überlegen, denn er emittiert bei der Verbrennung etwa so viel von dem Treibhausgas CO2, wie die Pflanze vorher aus der Atmosphäre aufgenommen hat, doch weisen neue Studien darauf hin, dass z. B. durch die intensive Stickstoffdüngung im Rapsanbau Lachgas frei wird, das sogar noch klimaschädlicher ist als das Treibhausgas CO2. Biodiesel ist ausschließlich oder als Beimischung zu fossilem Dieselkraftstoff verwendbar. – Daneben lässt sich auch normales Pflanzenöl (Pöl) zum Antrieb von Dieselfahrzeugen nutzen, allerdings nur, nachdem der Motor entsprechend umgerüstet wurde.
Kontext
Wissenschaft
CO2-Emissionen durch Waldbrände nehmen zu
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Wissenschaft
Grüne Metallsammler
Manche Pflanzen können in ihrem Organismus Metalle anhäufen. Diese Eigenschaft ermöglicht es, Metalle zu ernten und zu verwerten.
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