Lexikon

Pelletheizung

Pelletsheizung
Heizsystem, bei dem gepresste Holzspäne, sogenannte Holzpellets, verfeuert werden. Einzelöfen geben Wärme direkt in einen Wohnraum ab. Für ganze Gebäude übernehmen große Zentralheizsysteme die gesamte Warmwasser- und Wärmeversorgung. Vollautomatisch werden die Holzpellets in den Brennraum nachgeschoben und die anfallende Asche gesammelt. Der Verbrauch für ein durchschnittliches Einfamilienhaus liegt bei etwa 3–4 t Pellets pro Jahr, die anfallende Asche macht etwa 30 kg aus. Der Lagerraum für die Holzpellets entspricht etwa einem gleichwertigen Öltank. Dafür reicht ein trockener Keller oder ein Sacksilo. Mit entsprechenden Partikelfiltern ausgerüstet, gilt die Pelletheizung als eine umweltschonende Art der Wärmeerzeugung. Die Pelletheizung wird gerne mit anderen regenerativen Energiequellen wie solarthermischen Anlagen zur Brauchwassererwärmung kombiniert.
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