Lexikon
Skịnhead
[-hɛd; englisch, Hautkopf]
ein Typ der Jugendkultur mit meist harten äußeren Erscheinungsmerkmalen (kahl geschorener Kopf, Bomberjacke, schwere Schnürstiefel) und starker Tendenz zu gewalttätigem Sozialverhalten; entstanden aus dem englischen Arbeitermilieu Ende der 1960er Jahre, seit Ende der 1970er Jahre auch in Deutschland mit zunächst deutlicher rechtsradikaler Prägung; heute politisch eingeordnet von linksgerichtet (sog. Red-Skins) über unpolitisch (sog. Oi-Skins) bis hin zu rechtsextremistisch (sog. Nazi-Skins).
Wissenschaft
Ein Bluttest für das Chronische Erschöpfungssyndrom
Das Chronische Erschöpfungssymptom bedeutet für Betroffene oft eine extreme Einschränkung ihrer Lebensqualität, ist aber medizinisch bisher schwer zu diagnostizieren. Wegen der oft unspezifischen Symptome dauert es oft Monate bis Jahre, bis Patienten ihre Diagnose erhalten. Nun haben Forschende einen Bluttest entwickelt, der...
Wissenschaft
Knochen belegen Gewalt-Kannibalismus im Magdalénien
Menschliche Überreste aus der Maszycka-Höhle in Polen zeugen davon, wie Gesellschaften in Mitteleuropa in der Altsteinzeit lebten und wie sie ihre Toten bestatteten. Spuren an diesen Knochen deuten darauf hin, dass die Körper der Verstorbenen systematisch zerlegt wurden – bis aufs Knochenmark, wie neue Analysen ergaben. Die Funde...