Lexikon
Betaịn
[
Trimethylglycindas; lateinisch
]einfachster Vertreter der Betaine, Ammoniumverbindungen mit der allgemeinen Strukturformel R3-N+-CH2-COO-, die bei Pflanzen und Tieren vorkommen. Betain wurde in der Runkelrübe (Beta vulgaris) entdeckt und kann aus Zuckerrübenmelasse gewonnen werden. Es dient im Organismus als Methylgruppen-Lieferant. Da es regulierend in den Fettstoffwechsel eingreift und den Blut-Cholesterinspiegel senkt, wird Betain in der Medizin u. a. als Mittel gegen Arteriosklerose und Bluthochdruck sowie bei Leber- und Gallenerkrankungen eingesetzt.
Wissenschaft
Tierische Sexualzyklen
Die Weibchen mancher Arten sind nur einmal im Jahr paarungsbereit, andere über einige Monate hinweg mehrmals. In Gruppen lebende Tiere stimmen sich häufig ab – und bei Nutztieren sorgt der Mensch für Synchronisation. Von Elena Bernard Wenn sich bei Pandas die Paarungsbereitschaft ankündigt, ist genaues Timing gefragt. Denn die...
Wissenschaft
Der unruhige Rote Planet
Vulkanausbrüche und Erosion durch Wasser: Bis in die jüngste geologische Vergangenheit hat sich die Oberfläche des Mars ständig verändert. von THORSTEN DAMBECK Es war wie ein himmlisches Geschenk, das pünktlich auf dem Mars abgeliefert wurde: Am Heiligen Abend 2021 schlug in Amazonis Planitia ein Meteorit ein. Die ausgedehnte...
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
The winner takes it all
Ozeane aus der Balance
Das Dilemma mit dem grünen Tee
Das Problem mit der Anpassung
Sternzeichen Rindsroulade
Spurensicherung im Meer