Lexikon
Betaịn
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Trimethylglycindas; lateinisch
]einfachster Vertreter der Betaine, Ammoniumverbindungen mit der allgemeinen Strukturformel R3-N+-CH2-COO-, die bei Pflanzen und Tieren vorkommen. Betain wurde in der Runkelrübe (Beta vulgaris) entdeckt und kann aus Zuckerrübenmelasse gewonnen werden. Es dient im Organismus als Methylgruppen-Lieferant. Da es regulierend in den Fettstoffwechsel eingreift und den Blut-Cholesterinspiegel senkt, wird Betain in der Medizin u. a. als Mittel gegen Arteriosklerose und Bluthochdruck sowie bei Leber- und Gallenerkrankungen eingesetzt.
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