Lexikon
Betaịn
[
Trimethylglycindas; lateinisch
]einfachster Vertreter der Betaine, Ammoniumverbindungen mit der allgemeinen Strukturformel R3-N+-CH2-COO-, die bei Pflanzen und Tieren vorkommen. Betain wurde in der Runkelrübe (Beta vulgaris) entdeckt und kann aus Zuckerrübenmelasse gewonnen werden. Es dient im Organismus als Methylgruppen-Lieferant. Da es regulierend in den Fettstoffwechsel eingreift und den Blut-Cholesterinspiegel senkt, wird Betain in der Medizin u. a. als Mittel gegen Arteriosklerose und Bluthochdruck sowie bei Leber- und Gallenerkrankungen eingesetzt.
Wissenschaft
Gewaltige Flut riss Krater in Grönlands Eisschild
Durch die globale Erwärmung taut der grönländische Eisschild. Das Schmelzwasser fließt dabei üblicherweise ins Meer. Mitunter kann es allerdings auch zerstörerische Kraft entfalten, wie nun eine Studie enthüllt. Satellitendaten zeigen, dass im Jahr 2014 ein unter der Eisschicht gelegener Schmelzwassersee mit solcher Wucht nach...
Wissenschaft
Relativistisch genau – Atomuhren messen Höhenunterschiede
Albert Einstein sagte voraus, dass die Zeit auf Bergen oder sonstigen Erhebungen schneller vergeht als im Tal – schuld sind die höhenbedingten Unterschiede in der Erdschwerkraft. Jetzt ist es Physikern gelungen, den winzigen Effekt der gravitativen Zeitdehnung für die Höhenmessung selbst weit voneinander entfernter Orte zu nutzen...