Gesundheit A-Z
Thermoregulation
WärmeregulationRegulation des Wärmehaushalts zur Anpassung an die Außentemperatur, also die Steuerung der Wärmebildung und -abgabe zur Aufrechterhaltung einer konstanten Körpertemperatur. Bei Kälte wird im Körper Wärme gebildet durch eine Steigerung des Organ- und Muskulaturstoffwechsels sowie durch das sog. Kältezittern, eine mechanische Muskelaktivität. Gleichzeitig nimmt die Durchblutung der äußeren Körperbereiche ab und verhindert weitere Abkühlung. Bei erhöhter Außentemperatur wird über vermehrte Hautdurchblutung Wärme aus dem Körperinneren an die Oberfläche transportiert und nach außen abgegeben. Auch durch Schweißverdunstung wird die Wärmeabgabe gesteigert (Verdunstungskälte). Die Wärmeregulationszentren liegen im Hypothalamus.
Wissenschaft
Schlafapnoe-Maske ist nicht bei allen gut fürs Herz
Wer im Schlaf häufig Atemaussetzer bekommt, hat ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um dem entgegenzuwirken, müssen viele Patienten nachts eine sogenannte CPAP-Maske tragen, die sie mit Luft versorgt und verhindert, dass sich ihre Atemwege schließen. Doch kann diese Behandlung wirklich Herzinfarkte, Schlaganfälle...
Wissenschaft
Zombies wanken durch die Wissenschaft
Eines ist Konsens in der Wissenschaftsgemeinde: Erweisen sich publizierte Ergebnisse als nicht haltbar, muss der betreffende Forschungsartikel zurückgezogen („retracted“) werden. Bis vor einem Vierteljahrhundert geschah dies nur selten – und wenn, dann fast nur wegen unabsichtlicher Fehler: etwa weil man festgestellt hatte, dass...