Wissensbibliothek
Wie erfolgreich war der Roman?
Der erste Teil des »Don Quijote« erschien 1605 und wurde ein triumphaler Erfolg. Noch im selben Jahr tauchten der Ritter und sein Knappe als Masken in einem Festumzug in Valladolid auf. Bei einer Fürstenhochzeit im Jahr 1613 in Heidelberg gab es einen Don Quijote als komischen Turnierritter. Das Buch wurde bald auch ins Englische und Französische übersetzt; der frühesten deutschen Fassung (»Don Kichote de la Mantscha. Das ist: Juncker Harnisch aus Fleckenland«, 1648) folgte allerdings erst 1799/1800 mit Ludwig Tiecks Version eine kongeniale Nachdichtung. Den Romantikern galt das Werk vor allem durch seinen Sprachwitz, seinen poetischen Gehalt und die Kombination verschiedener Erzählformen (beispielsweise eingestreute Novellen) als vorbildlich, später sah man in ihm den Beginn des modernen Prosaromans.
Warum alte Hyänen trotz stumpfer Zähne nicht verhungern
Manche Raubtiere fressen besonders viel Fleisch, wodurch sich mit der Zeit ihre Zähne abnutzen. Nun haben Forscher untersucht, wie sich diese “Hypercarnivoren” an den Verschleiß ihrer Eck- und Reißzähne im Alter anpassen, um dennoch ausreichend fressen zu können. Dabei zeigte sich, dass manche knochenbrechende Hyänenarten ihre...
Mein Nachbar, der Grizzly
Experten auf dem Forschungsfeld der biokulturellen Vielfalt untersuchen die Wechselwirkung zwischen biologischer Artenvielfalt und menschlicher Kultur.
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