Lexikon

Wärmeregulation

Thermoregulation
Mechanismen zum Aufrechterhalten einer Körpertemperatur bei Warmblütern. Bei niedrigen Außentemperaturen entsteht ein Temperaturgefälle vom Körperkern (Organe von Kopf, Brustraum und Bauchhöhle) über die Peripherie (die umgebende Muskulatur) zur Umgebung; die Durchblutung der äußeren Körperschicht wird vermindert und so die Wärmezufuhr mit dem Blut aus den stoffwechselaktiven Geweben herabgesetzt. Die Peripherie dient auf diese Weise als Isolation für den Kern. Bei Kälte wird durch Muskelzittern zusätzlich Wärme produziert; bei Hitze regelt entweder Schweißverdunstung (Primaten) oder Hecheln (Raubtiere, Vögel) oder Fächeln mit vergrößerten Körperanhängen (große Ohren von Wüstentieren, Elefanten) oder eine Kombination der drei Methoden (Huftiere) die Körpertemperatur. Physiologisch erfolgt Wärmeregulation durch den Regelkreis.
Parasiten
Wissenschaft

Warm und feucht

In den Nasenhöhlen von Robben und Huftieren fühlen sich Parasiten besonders wohl. von BETTINA WURCHE An einem eisigen Strand der Antarktischen Halbinsel liegt ein junger Südlicher See-Elefant und ruht. Auf einmal niest er – der weiße Schleim fliegt meterweit. Die Erklärung für diesen seltsamen Schnupfen sind winzige Milben in...

Schwangere Frau
Wissenschaft

Wie sich der Darm von Schwangeren verändert

Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit verändern sich viele Dinge im weiblichen Körper. Nun haben Forschende entdeckt, dass sich auch die Zellen im Darm schwangerer Frauen erheblich umorganisieren und vergrößern. Die Oberfläche des Dünndarms verdoppelt sich dabei, wodurch die werdenden Mütter mehr Nährstoffe aus der...

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