Lexikon

Wärmeregulation

Thermoregulation
Mechanismen zum Aufrechterhalten einer Körpertemperatur bei Warmblütern. Bei niedrigen Außentemperaturen entsteht ein Temperaturgefälle vom Körperkern (Organe von Kopf, Brustraum und Bauchhöhle) über die Peripherie (die umgebende Muskulatur) zur Umgebung; die Durchblutung der äußeren Körperschicht wird vermindert und so die Wärmezufuhr mit dem Blut aus den stoffwechselaktiven Geweben herabgesetzt. Die Peripherie dient auf diese Weise als Isolation für den Kern. Bei Kälte wird durch Muskelzittern zusätzlich Wärme produziert; bei Hitze regelt entweder Schweißverdunstung (Primaten) oder Hecheln (Raubtiere, Vögel) oder Fächeln mit vergrößerten Körperanhängen (große Ohren von Wüstentieren, Elefanten) oder eine Kombination der drei Methoden (Huftiere) die Körpertemperatur. Physiologisch erfolgt Wärmeregulation durch den Regelkreis.
Weltraum
Wissenschaft

Recht im Weltraum?

Eine diffizile Angelegenheit! von ALEXANDRA VON ASCHERADEN Die Artemis-Vereinbarungen der USA und ihrer Partner formulieren Regeln für die Exploration des Sonnensystems, zunächst besonders für den Mond und dessen Umgebung. Sie sind aber juristisch problematisch. Vor allem die Gewinnung von Rohstoffen und intendierte...

Foto: Mediziner verabreicht einem Patienten eine Spritze in den linken Oberarm
Wissenschaft

Besserer Impfschutz durch Injektionen in denselben Arm

Linker oder rechter Arm? In welchen Körperteil wir eine Impfspritze erhalten, ist eigentlich egal. Bei einer Auffrischungsimpfung ruft allerdings eine Spritze im selben Arm wie bei der ersten Dosis eine schnellere und wirksamere Immunantwort hervor. Warum das so ist, haben nun Wissenschaftler anhand der Corona-Impfung...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon