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LEXIKON

Wärmeregulation

Thermoregulation
Mechanismen zum Aufrechterhalten einer Körpertemperatur bei Warmblütern. Bei niedrigen Außentemperaturen entsteht ein Temperaturgefälle vom Körperkern (Organe von Kopf, Brustraum und Bauchhöhle) über die Peripherie (die umgebende Muskulatur) zur Umgebung; die Durchblutung der äußeren Körperschicht wird vermindert und so die Wärmezufuhr mit dem Blut aus den stoffwechselaktiven Geweben herabgesetzt. Die Peripherie dient auf diese Weise als Isolation für den Kern. Bei Kälte wird durch Muskelzittern zusätzlich Wärme produziert; bei Hitze regelt entweder Schweißverdunstung (Primaten) oder Hecheln (Raubtiere, Vögel) oder Fächeln mit vergrößerten Körperanhängen (große Ohren von Wüstentieren, Elefanten) oder eine Kombination der drei Methoden (Huftiere) die Körpertemperatur. Physiologisch erfolgt Wärmeregulation durch den Regelkreis.
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