Lexikon
Schweiß
Physiologie
Sudorein wässriges Drüsensekret mit maximal 1% gelösten Stoffen, hauptsächlich Natriumchlorid (Kochsalz), daneben Ammoniak, Harnsäure und flüchtige Fettsäuren. Letztere bedingen den Geruch des Schweißes. Das Wasser wird vom Blut aus den Wasserspeichern bereitgestellt. Bestimmte Körpergegenden sind stärker mit Schweißdrüsen ausgerüstet (Handflächen, Fußsohlen, Leistengegend, Achselhöhlen). Die Schweißabsonderung dient der Wärmeregulation: durch Verdunsten des Schweißes auf der Körperoberfläche wird ihr Wärme entzogen. Die Fähigkeit zum Schwitzen ist individuell sehr unterschiedlich, damit hängt die verschiedene Verträglichkeit hoher Temperaturen zusammen. Bei gleichen äußeren Temperaturen verdunstet der Mann mehr als die Frau. An Hitze angepasste Menschen können einen stärker verdünnten Schweiß in großen Mengen ausscheiden. Wärmeregulation.
Wissenschaft
Denisova-Fossil aus Taiwan identifiziert
Jahrelang gab ein fossiler Kieferknochen aus Taiwan der Wissenschaft Rätsel auf. Nun belegen Protein-Analysen, dass der kräftig gebaute Kiefer namens Penghu 1 von einem Denisova-Menschen stammt, einer vor 160.000 bis rund 50.000 lebenden frühmenschlichen Schwesterart der Neandertaler. Damit liefert die Studie einen direkten...
Wissenschaft
Venus immer noch feurig
Neue Auswertungen alter Radardaten legen nahe: Auf unserer Nachbarwelt quoll noch vor drei Jahrzehnten Lava aus Vulkanen heraus. Die Venus könnte sogar aktiver sein als die Erde. von THORSTEN DAMBECK Anders als der Mars ist die Venus dauerhaft in eine dicke Schicht aus Wolken gehüllt. Jahrhundertelang konnte deshalb kein Fernrohr...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Bereich Gesundheit A-Z
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Eine eiskalte Gemeinschaft
Romantische Welt
Erzrausch am Meeresgrund
Die DNA als zweite Geige
Immer weniger wissenschaftlicher Fortschritt?
Kontroverser Kollaps