Lexikon
Schweiß
Physiologie
Sudorein wässriges Drüsensekret mit maximal 1% gelösten Stoffen, hauptsächlich Natriumchlorid (Kochsalz), daneben Ammoniak, Harnsäure und flüchtige Fettsäuren. Letztere bedingen den Geruch des Schweißes. Das Wasser wird vom Blut aus den Wasserspeichern bereitgestellt. Bestimmte Körpergegenden sind stärker mit Schweißdrüsen ausgerüstet (Handflächen, Fußsohlen, Leistengegend, Achselhöhlen). Die Schweißabsonderung dient der Wärmeregulation: durch Verdunsten des Schweißes auf der Körperoberfläche wird ihr Wärme entzogen. Die Fähigkeit zum Schwitzen ist individuell sehr unterschiedlich, damit hängt die verschiedene Verträglichkeit hoher Temperaturen zusammen. Bei gleichen äußeren Temperaturen verdunstet der Mann mehr als die Frau. An Hitze angepasste Menschen können einen stärker verdünnten Schweiß in großen Mengen ausscheiden. Wärmeregulation.
Wissenschaft
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Wissenschaft
Leises Wetter kann auch stürmisch sein
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