Wahrig Herkunftswörterbuch

Guss
Was (wie) aus einem Guss ist, entspringt nicht etwa einem Schauer, der auch als Regenguss bezeichnet wird. Doch liegt auch hier das Gießen zugrunde die Redewendung stammt aus dem Handwerk der Metallgießer. Früher, vornehmlich im 19. Jahrhundert, wurde der Großteil der metallischen Gussarbeiten einzeln vorgefertigt und anschließend durch Schweißen zusammengefügt, wobei sich in der Regel die Schweißnähte noch deutlich abzeichneten. Waren sie jedoch nicht sichtbar, so hatte man es mit einem Werk zu tun, das einheitlich und rund wirkte. Daraus ergab sich die heutige Bedeutung der Redensart (wie) aus einem Guss, nämlich „ohne störende Elemente, nahezu perfekt“.
Zucker
Wissenschaft

Wie frühkindlicher Zuckerkonsum unser Erkrankungsrisiko beeinflusst

Hoher Zuckerkonsum ist ein Risikofaktor für zahlreiche chronische Erkrankungen. Doch wie wirkt es sich aus, wenn schon kleine Kinder Zuckerhaltiges zu sich nehmen? Aufschluss geben Daten aus einem einzigartigen natürlichen Experiment: Nach dem Zweiten Weltkrieg rationierte Großbritannien noch bis ins Jahr 1953 den Zucker für die...

Gehirn
Wissenschaft

Schmale Verbindung genügt zur Kommunikation der Hirnhälften

Millionen von Nervenfasern verbinden unsere beiden Hirnhälften miteinander. Dabei sind unterschiedliche Teile dieser Brücke für unterschiedliche Funktionen und Hirnregionen zuständig. Wird diese Verbindung, der Corpus Callosum, durchtrennt, führt das zum sogenannten Split-Brain-Syndrom, das mit Wahrnehmungs- und...

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