Wahrig Herkunftswörterbuch
Guss
Was (wie) aus einem Guss ist, entspringt nicht etwa einem Schauer, der auch als Regenguss bezeichnet wird. Doch liegt auch hier das Gießen zugrunde – die Redewendung stammt aus dem Handwerk der Metallgießer. Früher, vornehmlich im 19. Jahrhundert, wurde der Großteil der metallischen Gussarbeiten einzeln vorgefertigt und anschließend durch Schweißen zusammengefügt, wobei sich in der Regel die Schweißnähte noch deutlich abzeichneten. Waren sie jedoch nicht sichtbar, so hatte man es mit einem Werk zu tun, das einheitlich und rund wirkte. Daraus ergab sich die heutige Bedeutung der Redensart (wie) aus einem Guss, nämlich „ohne störende Elemente, nahezu perfekt“.
Wissenschaft
Die Mondtäuschung
Warum der Mond manchmal kleiner und manchmal größer erscheint, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Schon vor mehr als 2.000 Jahren machte sich der griechische Philosoph Aristoteles Gedanken über ein Phänomen, das wohl jeder kennt: Wenn der Mond tief über dem Horizont steht, erscheint er viel größer als hoch oben am Himmel....
Wissenschaft
Ab durch die Röhre
Eine neue Ära des Gütertransports steht in der Schweiz in den Startlöchern. Vom Versand bis zur Feinverteilung sollen die Güter unterirdisch und von der Bevölkerung unbemerkt ihren Bestimmungsort erreichen – und damit den Lkw-Verkehr auf den Hauptverkehrsadern reduzieren. von CHRISTIAN BERNHART Das Leitmotiv „Es gibt viel Platz...
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